Im Käfig


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Im Käfig


Hinter den dicken Stäben meiner Ideale
lauf ich von einer Wand zur andern Wand.
Da draußen gehen Kindermädchen, Generale,
Frau Lederhändlerswitwe mit dem Herrn Amant …

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Manchmal sieht einer her. Mit leeren Blicken:

Ah so! ein Tiger – ja, das arme Tier …
Dann sprechen sie von „Tantchen auch was schicken
in Pergamentpapier“.

Ich möcht so gern hinaus. Ich streck und dehn mich –

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Die habens gut, mit ihrer großen Zeit!

Sie sind gewiß nicht rein, und doch: ich sehn mich
nach der Gemeinsamkeit.

Der Tiger gähnt. Er käm so gern geloffen …
Doch seines Käfigs Stäbe halten dicht.

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Und ließ der Wärter selbst die Türe offen:

Man geht ja nicht.