Im Wartezimmer des Künstlers
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Im Wartezimmer des Künstlers.
Nach dem Gemälde von V. Palmaroli auf Holz übertragen.
„Dein fröhlich Bräutchen ist zur Stell’ –
Heut malst Du mich zu deinem Ruhme;
Mein süßer Schatz, mein Rafael,
Heut malst Du Deines Herzens Blume.
Wo bleibst Du denn, mein Rafael?
Hat Dir die Liebe keine Eile?
So hilf, o Spiegel, du mir schnell,
Verscheuche mir die Langeweile!“
Und in dem Glase, blank und hell,
Beäugelt sich das munt’re Wichtchen.
„Schmuck nennt mich ja mein Rafael –
Soll mich denn freu’n nicht mein Gesichtchen?“