Küchlein


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Küchlein


Küchlein! Küchlein! leichtsinnig Kind!
Wohin läufst du nun wieder so geschwind?
Durchkriechst gleich alle Winkel und Ecken,
willst immer gern etwas Neues entdecken;

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und siehst du dann deine Mutter nicht,

gleich schreist du so kläglich, du armer Wicht.

Das Küchlein lief in den Garten hinein;
bald hört es die Mutter ängstlich schrein.
Da suchte sies auf mit Müh und Not;

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vor Ängsten und Schrecken wars halbtot.

Schnell unter die Flügel krochs ihr nun
und denkt: ich wills nimmermehr wieder tun.