Kaspar Hauser (Hoechstetter)

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KASPAR HAUSER

Woher du kamst, sollt’st du zu wissen wagen!
Du aber ahntest nicht, welch’ Irrsal dich geboren –
Du Armer löstest nicht die letzten Menschheitsfragen,
Du standst wie wir vor strengverschlossenen Toren.

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Als ich ein Kind war, hatt’ ich unter allen Sagen

Die deines Lebens mir als schönste auserkoren –
Und heute klingt aus ihr mir noch das Klagen
Der Menschen, die sich in die Welt verloren.

All unser Wissen schläft im dunklen Grunde –

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Was sollen wir als Ziel und Herkunft nennen?

In deiner Todesnacht sprachst du mit bleichem Munde
Von einem Weg, den sie hier nicht mehr kennen –
Den letzten Menschheitsschmerz, der noch die letzte Stunde
Umnachtet, seh’ ich in dem deinen brennen.