MKL1888:Hugo

[772] Hugo (franz. Hughes), Mannesname, ist eigentlich nur die volltönend erhaltene, durch Kürzung entstandene Koseform eines zusammengesetzten altdeutschen Namens, dessen erster Teil althochdeutsch Hugu lautet (vgl. Hubert). Merkwürdig sind: 1) H. der Große, Herzog von Francien, auch zur Unterscheidung von Hugo dem Schwarzen von Burgund, der Weiße, bisweilen auch wegen der Pfründen, die er besaß, H. der Abt genannt, Sohn des Grafen Robert von Paris, des Gegenkönigs Karls des Einfältigen, lenkte nach dem Tod seines Vaters in der Schlacht bei Soissons 923 die Königswahl auf seinen Schwager, den Herzog Rudolf von Burgund, und nach dessen Tod 936 auf den Karolinger Ludwig IV. mildem Beinamen Transmarinus, d’Outremer („der Überseeische“), dessen Vormund er ward. Den hierdurch erlangten Einfluß benutzte er dazu, zu seinen bedeutenden Besitzungen auch noch die Hälfte des Herzogtums Burgund von Hugo dem Schwarzen abgetreten zu erhalten. Da König Ludwig sich nicht von ihm beherrschen lassen wollte und sich aus seiner Nähe entfernte, schloß H. ein Bündnis mit Heribert von Vermandois und dem Herzog von der Normandie und brachte 942 nun auch die zweite Hälfte des Herzogtums Burgund nebst dem Herzogtum Neustrien an sich. Durch Verrat nahm er den König Ludwig in Rouen gefangen und nötigte ihn zur Herausgabe der letzten königlichen Feste, Laon; aber der deutsche Kaiser Otto d. Gr., welcher mit beiden Fürsten verschwägert war, zwang an der Spitze eines Heers 950 H. zur Wiedereinsetzung des Königs. Nach dem Tode desselben (954) mußte H. es dulden, daß König Ottos Bruder Bruno von Köln den ältesten Sohn Ludwigs IV., Lothar II., zum König erhob. H. starb übrigens schon im Juni 956. Er war erst mit der Tochter des Königs Eduard des ältern von England, sodann mit Hedwig, der Schwester des deutschen Königs Otto I., vermählt und hinterließ drei Söhne, Hugo Capet, Otto und Heinrich, von denen der erste Francien, die letztern Burgund erhielten.

2) König von Italien, Sohn des Grafen Theobald von Provence, bemächtigte sich nach dem Tode des geblendeten Königs Ludwig III., den er schon bei seinen Lebzeiten völlig beherrschte, 924 Niederburgundiens, wurde aber von der dem König Rudolf II. feindlichen Partei nach Italien gerufen und nach dessen Sturz 926 in Pavia als König von Italien gekrönt; dagegen mußte er Rudolf seine burgundische Herrschaft abtreten. Er regierte kräftig, aber auch mit Härte und Grausamkeit, umgab sich mit einem Harem schöner Weiber und übertrug geistliche und weltliche Ämter unwürdigen Günstlingen. 932 vermählte er sich mit seiner Schwägerin, der sittenlosen Römerin Marozia, der Mutter des Papstes Johann XI., um die Kaiserkrone zu erlangen, wurde indes von Alberich aus Rom vertrieben. 938 heiratete er Rudolfs (gest. 937) Witwe Bertha. Indes gelang es ihm nicht, deren Sohn Konrad Burgund zu entreißen, und als er den Plan hegte, Berengar, Markgrafen von Ivrea, zu überraschen, gefangen zu nehmen und zu blenden, führte er seinen eignen Sturz herbei. Berengar nämlich entkam noch zu rechter Zeit zu Kaiser Otto, kehrte 945 mit einer in Deutschland geworbenen Schar zurück und gewann in kurzem die mißvergnügten Großen für sich. H. entfloh nach der Provence und starb 947 in Arles. Das Königreich Italien erhielt sein Sohn Lothar, der mit Rudolfs II. Tochter Adelheid vermählt war, aber schon 950 starb.

3) H. der Große, Graf von Vermandois, Sohn König Heinrichs I. von Frankreich, geb. 1057, erlangte durch die Heirat mit der Erbtochter von Vermandois diese Grafschaft. Er war einer der Führer des ersten Kreuzzugs, wurde auf der Fahrt nach Dyrrhachium verschlagen und von da nach Konstantinopel geleitet, wo er dem Kaiser Alexios den Lehnseid schwur. Er focht in der Schlacht bei Doryläum mit Auszeichnung, kehrte aber 1098 noch vor der Eroberung Jerusalems von Antiochia nach Frankreich zurück und nahm erst 1101 an einer neuen Kreuzfahrt [773] teil, um sein Gelübde zu erfüllen; bei der Niederlage, welche das christliche Heer in Kappadokien erlitt, verwundet, starb er 1102 in Tarsos.

Hugo, 1) Gustav, Begründer der historischen Rechtsschule, geb. 23. Nov. 1764 zu Lörrach im Badischen, widmete sich in Göttingen dem Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Geschichte und ward 1786 Lehrer des Erbprinzen von Anhalt-Dessau. Im J. 1788 als außerordentlicher Professor der Rechte nach Göttingen berufen, wurde er daselbst 1792 ordentlicher Professor. 1819 erhielt er den Titel eines Geheimen Justizrats. Er starb 15. Sept. 1844. H. hat sich neben Haubold und Savigny vorzüglich um das Quellenstudium und die historische Begründung des römischen Rechts verdient gemacht. Er gab Gibbons „Übersicht des römischen Rechts“ (Götting. 1789) mit Anmerkungen heraus sowie Ulpians „Fragmenta“ (das. 1788 u. öfter), Paulus’ „Sententiae receptae“ (Berl. 1796) und das „Jus civile antejustinianeum“ (das. 1815, 2 Bde.). Außerdem schrieb er: „Lehrbuch eines zivilistischen Kursus“ (Berl. 1792–1821, 7 Bde.), dessen einzelne Teile verschiedene Auflagen erlebten. Daran schloß sich ein ebenfalls wiederholt aufgelegtes „Zivilistisches Magazin“ (Berl. 1790–1837, 6 Bde.). Eine Beilage zu demselben bilden die „Beiträge zur zivilistischen Bücherkenntnis der letzten 40 Jahre“ (Berl. 1828–44, 3 Bde.), enthaltend seine Arbeiten für die „Göttinger gelehrten Anzeigen“. Vgl. Eyssenhardt, Zur Erinnerung an G. H. (Berl. 1845).

2) (spr. ügo) Victor Marie, berühmter franz. Dichter, geb. 26. Febr. 1802 zu Besançon als der Sohn eines Offiziers, Sigisbert H., der sich in der Folge zum General und Grafen des Kaiserreichs emporschwang, und der royalistisch gesinnten Tochter eines Reeders von Nantes, Sophie Trébuchez. Ein frühzeitig entwickelter Knabe, begleitete er den Vater auf dessen wechselvollen Zügen nach Italien und Spanien und trat 1812, für die militärische Laufbahn bestimmt, in die polytechnische Schule zu Paris ein. Er zeigte ungewöhnliche Anlagen für Mathematik, aber noch entschiedener kam schon damals sein dichterisches Genie zum Durchbruch. Bereits mit 15 Jahren bewarb er sich um einen Preis der Akademie mit dem Lehrgedicht „Les avantages de l’étude“, das als beste Arbeit anerkannt wurde, trug dann in den Jeux floraux von Toulouse mit den Gedichten: „Vierges de Verdun“, „Rétablissement de la statue de Henri IV“ und „Moïse sur le Nil“ (1819–21) dreimal den Preis davon und dichtete seine „Odes et ballades“ (1822–26, 2 Bde.), die außerordentliches Aufsehen erregten. In der Form lassen dieselben noch häufig die hergebrachten Muster erkennen, aber der hinreißende Schwung der Sprache, die Kühnheit der Bilder und die ungewohnte Behandlung des Verses verkündigen bereits den künftigen poetischen Revolutionär. Vom König Ludwig XVIII. mit einer Pension von 1500 (später 3000) Frank bedacht, verheiratete sich H. mit Adèle Foucher und ließ zunächst zwei Romane: „Han d’Islande“ (1823) und „Bug Jargal“ (1826), erscheinen, worin er sich schon entschlossener von der klassischen Richtung losriß und, wenn zunächst auch nur durch die Vorliebe für das Schauerliche, Mißgeformte und Ungeheure, das Signal zu der großen romantischen Bewegung gab, deren oberster Vertreter er in den nächsten 20 Jahren sein sollte. Weiterhin folgten: das die Verhältnisse eines Bühnenabends weit überschreitende Trauerspiel „Cromwell“ (1827), in dessen Vorrede er zugleich sein damaliges ästhetisch-philosophisches Glaubensbekenntnis ablegte; die „Orientales“ (1828), Gedichte, welche die Erhebung Griechenlands feiern und den Zauber des Orients in farbenglühenden Strophen preisen; ein mit Ancelot verfaßtes Trauerspiel: „Amy Robsart“ (nach W. Scott), das Fiasko machte und ungedruckt blieb, und die fernern Dramen: „Marion de Lorme“ (1829), die Verherrlichung einer durch Liebe rein gewaschenen und verklärten Kurtisane, und „Hernani“, das 1830 zur ersten Aufführung kam und zu einer offenen Schlacht zwischen den Klassizisten und Romantikern Veranlassung gab. Das Stück ist das eigentliche Prototyp des Hugoschen Dramas mit all seinen Gebrechen und Absonderlichkeiten, aber auch mit seinem über alle ästhetischen, historischen und psychologischen Bedenken unwiderstehlich hinwegreißenen Schwung der Sprache und seinen grellen, jedoch durch die Form geadelten Effekten. Mit wechselndem Erfolg lösten sich in den nächsten Jahren auf dramatischem Gebiet ab: „Le roi s’amuse“ (1832), nach der ersten Vorstellung verboten; „Marie Tudor“ und „Lucrèce Borgia“ (1833); „Angelo“ (1835); „Ruy Blas“ (1838) und die Trilogie „Les bourgraves“ (1843), welch letztere dem Dichter eine so empfindliche Niederlage bereitete, daß er dem Theater für lange Zeit den Rücken kehrte. Überhaupt errang er durchgreifende Bühnenerfolge damals, zur Zeit des noch bestehenden Kampfes zwischen der alten und neuen Richtung, nicht, sondern erst in viel späterer Zeit, wie namentlich 1867 und unter der dritten Republik mit der Wiederaufführung von „Hernani“ und „Ruy Blas“, denjenigen unter Hugos Stücken, welche die Franzosen mit Recht am höchsten schätzen. Von sonstigen Werken fallen noch in diese Periode: der Roman „Notre Dame de Paris“, ein trotz aller Ungeheuerlichkeiten meisterhaftes Kulturgemälde des mittelalterlichen Paris, dem die französische Litteratur kein zweites Werk von gleicher Bedeutung an die Seite zu stellen hat; sodann: „Le dernier jour d’un condamné“ (1829), ein ergreifendes Plaidoyer gegen die Todesstrafe, dem sich „Claude Queux“ (1834) mit gleicher Tendenz anschloß; die „Feuilles d’automne“ (1831), eine Sammlung von Gedichten, in welchen die politische und sogar die revolutionäre Saite schon ziemlich vernehmlich anklingt; die „Études sur Mirabeau“ (1834); die „Chants du crépuscule“ (1835) mit dem berühmten Liedercyklus „An die Vendômesäule“ (la colonne); ferner: „Les voix intérieures“ (1837); „Les rayons et les ombres“ (1840) und „Le Rhin“, Reiseerinnerungen (1842, 3 Bde.). Inzwischen war H. 1841 zum Mitglied der französischen Akademie erwählt worden, und im April 1845 ernannte ihn Ludwig Philipp zum Pair von Frankreich. In politischer Hinsicht hatte er sich von dem engherzig retrograden Ideenkreis der Restaurationsperiode allmählich zu den Anschauungen des modernen Liberalismus bekehrt und war Bonapartist geworden, der in dem großen Kaiser nicht bloß den ruhmbedeckten Feldherrn, sondern auch die Verkörperung der modernen Ideen und den providentiellen Mann, welcher mit seinen Adlern die Früchte der französischen Revolution durch ganz Europa getragen hatte, bewunderte und feierte. Als Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung von 1848 nahm er trotzdem anfangs seinen Sitz auf der Rechten und zählte sich zur Ordnungspartei, bis er mit einem kühnen Satz ins Lager der äußersten Linken übertrat und nun in einer Reihe glühender Philippiken gegen alle reaktionären Maßregeln donnerte. Nach dem Staatsstreich vom 2. Dez. 1851 als einer der ersten proskribiert, zog sich H. mit seiner Familie nach der Insel Jersey, [774] einige Zeit später nach Guernsey zurück und veröffentlichte von hier aus 1852 das zermalmende Pamphlet „Napoléon le petit“ und 1853 die mit dem unerbittlichen Griffel eines Juvenal geschriebenen Gedichte „Les châtiments“, welche trotz des strengen kaiserlichen Verbots in unzähligen Exemplaren über ganz Frankreich verbreitet wurden und die fast beispiellose Popularität, deren sich der Dichter in der Folge erfreute, begründeten. In der Verbannung nahm Hugos Lyrik vorwiegend philosophische und zwar ausgesprochen pantheistische Tendenzen an, denen er seitdem in zahlreichen, an Wert ungleichen Dichtungen Ausdruck gegeben hat. Dahin gehören: „Les contemplations“ (1856, 2 Bde.); „Chansons des rues et des bois“ (1866); „La legende des siècles“, in kühnen, oft dunkeln Visionen alle Zeitalter und Formen der menschlichen Zivilisation umfassend (1869, zweite Serie 1877); „Le pape“ (1878); „Religions et religion“ (1879); „L’âne“ (1880), sämtlich in den Jahren des Exils entstanden. Auf dem Felde des Romans kultivierte er um diese Zeit die sozialen Fragen in: „Les misérables“ (1862, 10 Bde.), „Les travallieurs de la mer“ (1866, 3 Bde.) und „L’homme qui rit“ (1869, 4 Bde.). Außerdem entstand damals sein Buch „William Shakespeare“ (1864). Gegen das Kaiserreich bis zuletzt unversöhnlich, kehrte er erst nach dessen Sturz 1870 nach Paris zurück, beschenkte die belagerte Stadt mit zwei Geschützen und wurde im Februar 1871 in die Nationalversammlung von Bordeaux gewählt, wo er gegen den Friedensschluß protestierte, um bald darauf auszutreten. Bei einer zweiten Kandidatur 1872 in Paris unterlag er infolge seiner Sympathien für die Kommune, dagegen wurde er 1876 von den Vertretern der Hauptstadt in den Senat gewählt. Seit seiner Rückkehr publizierte er außer den schon erwähnten lyrisch-didaktischen Arbeiten: „L’année terrible“ (1872), voll von Rachedurst und den ausschweifendsten Zornergüssen gegen die Deutschen; „Quatre-vingt-treize“, einen in der Vendée spielenden historischen Roman (1874); „Mes fils“, Gedenkblatt für seine früh verstorbenen Söhne (1874); „Actes et paroles, 1870–72“, gesammelte Reden (1872); „Actes et paroles: Avant l’exil, pendant l’exil; depuis l’exil“ (1875–76, 3 Bde.; deutsch, Berl. 1875–77, 3 Bde.); „L’histoire d’un crime, dépositions d’un témoin“, die Geschichte des Staatsstreichs vom 2. Dez., nach persönlichen Erlebnissen erzählt (1877); „L’art d’être grand-père“, ein lyrisches Familienbild (1878), und „La pitié suprême“, ein Schlußplaidoyer für die Amnestie der Kommuneverbrecher (1879). Er starb 22. Mai 1885 in Paris.

H. ist in den Augen der Franzosen ihr größter und universellster Dichter. Was ihn insbesondere über die besten seiner Zeitgenossen erhebt, ist die bei Dichtern so seltene Eigenschaft: Kraft. Gewaltig ist er in der Schilderung menschlicher Leidenschaft wie großer Naturerscheinungen, in der Behandlung der nationalen Sprache, welche er nachgerade verjüngt hat, wie in der Struktur des spröden französischen Verses, den er um ungeahnte Modulationen bereichert hat. Auf der andern Seite kann H. den Hang des Romanen zum Überschwenglichen, Schwülstigen und Betäubenden, zum grob materiellen Effekt nie verleugnen. Das Einfache ist ihm nicht völlig versagt, doch liegt es seinem ganzen Naturell ferner. Humor ward ihm aber kaum verliehen, und witzig ist er nie gewesen. So versinnlicht H. in seiner öffentlichen wie in seiner schriftstellerischen Laufbahn die vollkommenste Form des Franzosen des 19. Jahrh. Der Vollständigkeit wegen sind von seinen Schriften noch nachzutragen: „Discours; œuvres oratoires et discours de l’exil“ (1853); „Les enfants, livre des mères“, Gedicht für die zarteste Jugend (1858); „John Brown“ (1859). Nach seinem Tod erschienen: „Théâtre en liberté“ (1886) und „La fin de Satan“ (1886). Seit 1837 war H. Offizier der Ehrenlegion. Eine Gesamtausgabe seiner Werke erschien 1880–85 in 46 Bänden. In deutscher Übersetzung hat man von ihm: „Sämtliche Werke, übersetzt von mehreren“ (3. Aufl., Stuttg. 1858–62, 21 Bde.); „Poetische Werke“, übersetzt von L. Seeger (unvollendet; das. 1860–62, 3 Bde.), und eine Auswahl von Hugos Gedichten, übersetzt von Freiligrath (Frankf. a. M. 1845). In „Victor H., raconté par un témoin de sa vie“ (1863) hat dem Dichter seine eigne Frau ein Denkmal gesetzt. Vgl. außerdem Rivet, Victor H. chez lui (1877); P. de Saint-Victor, Victor H. (1885); Barbou, V. H. et son temps (1881; deutsch von Weber, Leipz. 1881); Asseline, V. H. intime. Mémoires, poésies, correspondances, documents inédits (1885); Ulbach, La vie de V. H. (1886); Dannehl, Victor H. (Berl. 1886), u. Swinburne, A study of V. H. (Lond. 1886).

Von seinen Söhnen ist Charles Victor (geb. 1826), der an der Seite seines Vaters publizistisch wirkte und auch einige jetzt vergessene Romane schrieb, 15. März 1871 in Bordeaux, der zweite, François Victor (geb. 1828), Verfasser einer lobenswerten Übersetzung von Shakespeares sämtlichen Dramen und Sonetten, 25. Dez. 1873 in Paris gestorben.


[434] Hugo, 2) Victor, franz. Dichter. Vgl. Dupuy, Victor H., l’homme et le poète (Par. 1887); Derselbe, V. H., son œuvre poétique (das. 1887); Schmeding, Victor H., ein Beitrag zu seiner Würdigung in Deutschland (Braunschw. 1887).