MKL1888:Immunĭtät

[901] Immunĭtät (lat. Immunitätsrecht, Emunität), im allgemeinen Befreiung von Obliegenheiten, [902] insbesondere von öffentlichen Diensten, Lasten und Abgaben. In den ältesten Zeiten deutscher Geschichte genossen einer solchen Bevorzugung die Güter des Königs und seiner nächsten Umgebung. In Verbindung hiermit stand die Befreiung von der Gewalt der gewöhnlichen öffentlichen Gerichte, an deren Stelle der Besitzer des Freigebiets in Person oder durch seine Beamten, Vögte, die Gerichtsbarkeit ausübte. Besonders aber war es die Geistlichkeit, welche im Mittelalter für sich und ihre Besitzungen die I. (Immunitas ecclesiastica) zu erreichen und auch außerhalb derselben Laien in geistlichen wie in weltlichen Dingen vor ihre Gerichte zu ziehen wußte. Dem Rechtsstaat der Neuzeit widerstrebt jede I., aber nur allmählich ist deren Beseitigung gelungen. Heutzutage bestehen nur noch wenige rechtliche Bevorzugungen einzelner Stände, wie z. B. die Befreiung der Mediatisierten von der allgemeinen Wehrpflicht. Solche Sonderrechte werden auch jetzt noch Immunitäten genannt. I. hieß auch der Bezirk, für welchen die fraglichen Sonderrechte in Anspruch genommen werden konnten. – In der Medizin versteht man unter I. die Widerstandsfähigkeit gegen Ansteckungskeime, welche unter gewöhnlichen Verhältnissen eine Krankheit hervorrufen. Eine gewisse Anzahl von Ansteckungskeimen sind nur bei Menschen wirksam (Cholerabacillen, Scharlach, Masernkontagium, Syphilis), während alle Tiere dagegen immun sind; andre Ansteckungskeime wirken auf Menschen und auf einzelne Tierarten, z. B. die Spirochäten des Rückfallfiebers sind wirksam auf Menschen und Affen, das Hundswutgift auf Menschen, Hunde, Wölfe, Katzen, Kaninchen, während andre Tiere, z. B. Affen, dagegen sich immun verhalten. Drittens gibt es Krankheitskeime, welche nur auf einzelne Tierarten wirken (Rinderpest, Lungenseuche etc.), während alle Menschen dagegen I. besitzen. Ausnahmsweise beobachtet man bei einzelnen Individuen zuweilen eine I. gegen Krankheitskeime, gegen welche die meisten andern Individuen empfänglich sind. Künstlich kann eine I. durch „Gewöhnung“, d. h. entweder durch einmaliges Überstehen der Krankheit oder durch Impfung (s. d.) mit einer schwächern Abart desselben Ansteckungsstoffs, erworben werden.


[449] Immunität. Die Erfahrung, daß der Mensch und gewisse Tiere gegen manche Infektionskrankheiten immun sind (angeborne I.), sowie daß auch der Mensch durch einmaliges Überstehen einer Infektionskrankheit gegen ein nochmaliges Befallenwerden geschützt ist (erworbene I.), hat Veranlassung gegeben, nach den Ursachen dieser eigentümlichen Thatsache zu forschen. Neben dem wissenschaftlichen Interesse, welches die Aufklärung dieses Problems bietet, darf man auch hoffen, daß die Ergründung des Wesens der I. zu einer wirksamen Bekämpfung der gefährlichsten Infektionskrankheiten führen werde, indem es etwa gelingen könnte, ähnlich dem Vorgang bei der Schutzimpfung gegen die Pocken, eine künstliche I. gegen Infektionskrankheiten zu erzeugen. Von den zwei Richtungen, welche die wissenschaftlichen Arbeiten über I. verfolgen, sucht die namentlich in Deutschland vertretene, gegenüber der direkt auf praktische Resultate hinzielenden Pasteurschen Richtung zunächst rein theoretisch darüber ins klare zu kommen, welche Eigenschaften oder Verrichtungen des Körpers die I. (die angeborne oder die erworbene) verursachen. Es ist klar, daß eine genaue Kenntnis der Vorgänge oder der Eigenschaften, welche einem Einzelnen oder einer Gattung von Individuen I. verleihen, auch den Weg zeigen mußte für ein sachgemäßes Eingreifen zur Verhütung oder Heilung von Infektionskrankheiten. Die angeborne I., die I. bestimmter Menschenrassen oder Tierarten gegen gewisse Infektionskrankheiten, wurde durch Metschnikow der Thätigkeit der lebenden Zellen und zwar der weißen Blutkörperchen zugeschrieben. Diese Leukocyten sollten nach Metschnikow Phagocyten, d. h. Freßzellen, sein, welche die eingedrungenen Bakterien auffressen. Die Phagocyten der einzelnen Menschen- oder Tiergattungen wären nun verschieden ausgestattet für den Kampf mit dieser oder jener Art pathogener Bakterien, welche ja selbst auch ihre bestimmten chemischen und physiologischen Eigentümlichkeiten haben müssen. Man kann in der That, wenn man gegen Milzbrand immune Tiere mit Milzbrand impft, Milzbrandbacillen nahe der Impfstelle in den weißen Blutkörperchen finden; aber niemand weiß, ob diese noch lebend in die Zellen gelangt sind, ob sie durch eine aktive Thätigkeit der weißen Blutzellen getötet wurden. Auch für die erworbene I. sollte Metschnikows Phagocytenlehre die Erklärung geben, indem die genannten Zellen durch die erste Invasion eine gesteigerte Fähigkeit erlangen sollen, dieselben Infektionserreger aufzunehmen und zu verdauen. Die Ursachen der angebornen I. müssen in physiologisch-chemischen Verhältnissen der Individuen beruhen und sind noch völlig dunkel. Die Kenntnis der erworbenen I. wurde wesentlich gefördert durch Pasteur, welcher zeigte, daß eine solche nicht bloß durch das einmalige Überstehen einer Infektionskrankheit zu stande kommen, sondern auch künstlich herbeigeführt werden kann durch Impfung mit einem abgeschwächten Infektionsstoff. Man nennt dieses Verfahren nach Pasteur Schutzimpfung. Dieser liegt der Gedankengang zu Grunde, welcher durch den Vorgang bei der Kuhpockenimpfung zum Schutz gegen die Menschenblattern angeregt wird, daß nämlich das einmalige Überstehen der Krankheit in leichter Form einen Schutz gegen das schwer Befallenwerden verleiht. Die Richtigkeit dieses Gedankens wurde von Pasteur zunächst durch seine Versuche mit dem Hundswutgift dargethan (s. Tollwut, Bd. 15). Dasselbe ist, wie Pasteur nachwies, in besonderer Intensität im verlängerten Mark der Hunde, Kaninchen etc. anzutreffen. Wenn er nun das verlängerte Mark entfernte, trocknete und auf bestimmte Temperaturen erhitzte, so gelang es ihm in der That, in bestimmten verschiedenen Graden abgeschwächte Wutgifte darzustellen, welche kleine Tiere, z. B. Kaninchen, noch töteten, aber nicht mehr Hunde. Wurden die letztern dann mit nicht abgeschwächtem Wutgift geimpft, so erwiesen sie sich für die Erkrankung unempfänglich. In ähnlicher Weise verfuhr Pasteur auch mit dem Gifte des Milzbrandes. Es gelang ihm auch hier, Milzbrandgift verschiedener Stärke herzustellen und so einen Abschwächungsgrad zu finden, welcher die geimpften Tiere zwar nicht mehr tötete, aber gegen spätere Impfungen [450] mit nicht abgeschwächtem Gift immun machte. Er konnte so in der That Tiere gegen Tollwut und Milzbrand immun machen. Allein der Übersetzung der Ergebnisse dieser Versuche in die Praxis stehen große Bedenken entgegen: die Abschwächung, die „Dosierung“ des abgeschwächten Giftes ist nicht so absolut sicher zu handhaben, wie dies erforderlich wäre. Infolgedessen kann es passieren, daß gegen Tollwut oder Milzbrand schutzgeimpfte Menschen oder Tiere entweder, wenn das Gift zu schwach war, doch nicht immun werden, oder, war es zu stark, an der Schutzimpfung selbst zu Grunde gehen. Thatsächlich sind auch von den gegen Tollwut Geimpften manche unzweifelhaft der eingeimpften Tollwut erlegen, und von den gegen Milzbrand prophylaktisch geimpften Schafen sind schon Tausende an Impfmilzbrand zu Grunde gegangen. Was ferner noch die Tollwut betrifft, so ist Pasteurs Voraussetzung, daß die Impfung auch nach erfolgtem Biß noch Schutz gewähre, nicht erwiesen.

Während die geschilderten Untersuchungen Pasteurs mehr darauf abzielten, den von der Natur vorgezeichneten Weg der Erzielung der I. nachzuahmen, haben andre Forschungen zu ergründen gesucht, wie die erworbene I. zu stande komme. Es wurden in dieser Richtung im wesentlichen drei Theorien aufgestellt: 1) Die Retentionshypothese: die in den Körper eingedrungenen Bakterien produzieren Stoffwechselprodukte, welche ihnen selbst giftig werden; diese bleiben auch nach Ablauf der Krankheit im Körper zurück und verhindern eine wiederholte Infektion. 2) Die Erschöpfungshypothese. Nach dieser sollten die Infektionskeime Stoffe aus dem erkrankten Körper aufzehren, welche zu ihrer Entwickelung erforderlich wären, und so sollte eine zweite Invasion nicht zu stande kommen können. 3) Die Hypothese von Buchner und Wolffberg, wonach in dem durch die Infektion in erster Linie betroffenen Organ sich eine reaktive Änderung ausbilde, welche ein Wiederbefallenwerden verhindere. Alle diese Hypothesen sind mehr oder weniger unwahrscheinlich, ja zum größern Teil als widerlegt anzusehen, und so ist das Wesen der I. auch jetzt noch ein ungelöstes Problem.


[437] Immunität. Wenn auch das Wesen der I. immer noch nicht völlig aufgeklärt ist, so hat doch die Lehre von derselben (vgl. Immunität, Bd. 17) neuerdings sehr bedeutsame Fortschritte zu verzeichnen. Indem einerseits die Unhaltbarkeit der Erschöpfungstheorie durch experimentelle Untersuchungen klar dargethan wurde, hat sich anderseits zunächst das Studium den andern Theorien wieder mehr zugewandt, und es ist Metschnikow geglückt, trotz der gewichtigsten Einwände und vieler gegenteiliger Beobachtungen andrer Forscher schließlich doch den Nachweis zu führen, daß, wenigstens unter Umständen, wirklich lebende Bakterien in die weißen Blutkörperchen immuner Tiere aufgenommen werden; zuerst glaubte er in einem besondern Färbeverfahren (mit Vesuvin) die lebenden von den toten Bakterien unterscheiden zu können. Als dieses Verfahren sich als nicht einwandfrei erwiesen hatte, ging er von der Überlegung aus, daß die Bacillen (in allen den fraglichen Versuchen handelte es sich um Milzbrandbacillen), wenn sie vor der Berührung mit den Freßzellen geschützt wären, leichter auskeimen und sich vermehren müßten. Um dies zu erweisen, wickelte er an Seidenfädchen angetrocknete Milzbrandsporen in Schilfrohrsäckchen und ähnliches Material, welches den Körpersäften, nicht aber den weißen Blutzellen den Durchtritt gestattete, ein, brachte diese Säckchen immunen Tieren unter die Haut und fand nun, daß die Sporen innerhalb der Säckchen zum Auskeimen gelangten, außerhalb dagegen nicht. Die Resultate, welche andre Forscher bei Nachprüfung dieser Versuche erhielten, waren teils widersprechend, teils nicht unbedingt bestätigend. Schließlich gelang Metschnikow der Nachweis auf die Art, daß er Phagocyten haltendes Exsudat von der Impfstelle in Bouillon brachte, wodurch die Freßzellen getötet wurden, nicht aber die innerhalb derselben liegenden Bacillen, und diese konnte er nun unter dem Mikroskop unmittelbar auswachsen sehen. Er konnte darauf an eben diesen von den Zellen aufgenommenen (aber durch Abtötung der Freßzellen wieder befreiten) Bacillen sogar noch ihre Infektionstüchtigkeit durch Übertragung auf Tiere erweisen. So schön aber der Beweis geliefert war, daß wirklich lebende Bacillen von den Phagocyten aufgenommen werden, so konnte sich dennoch Metschnikows auf diese [438] Beobachtungen gestützte Theorie von der I. keine allgemeine Anerkennung verschaffen. Es wurde nämlich neuerdings von verschiedenen Forschern übereinstimmend die Beobachtung gemacht, daß das zellenfreie Blutwasser (Serum) bakterientötende Eigenschaften besitze. Darauf wurde eine neue Immunitätstheorie aufgebaut, indem man annahm, das normale Blut enthalte eine bakterienfeindliche Substanz in größerer oder geringerer Menge, bez. Giftigkeit, und von der qualitativen oder quantitativen Verschiedenheit dieser Substanz hänge die für die verschiedenen Menschen, bez. Menschenrassen und für die verschiedenen Tiergattungen verschiedene I. ab. Diese Theorie mußte die Phagocytenlehre Metschnikows mindestens als überflüssig erscheinen lassen, denn wenn beim immunen Tiere schon die Blutflüssigkeit die Bakterien abtötet, so bedarf es nicht noch des Kampfes der zelligen Elemente mit den Bakterien, um diese letztern der Vernichtung entgegenzuführen. Nun hätte man aber folgerichtig erwarten müssen, daß nur das Blutserum immuner Tiere diese Fähigkeit, pathogene Bakterien zu töten, besitze, nicht aber auch dasjenige der empfänglichen Tiergattungen. Dies ist aber nicht der Fall: auch das Serum der für Milzbrand empfänglichen Tiere vermag Milzbrandbacillen abzutöten, anderseits wurde diese Fähigkeit bei Blutserum milzbrandimmuner Katzen etc. vermißt. Bei Würdigung all dieser Versuche darf man nicht aus dem Auge verlieren, daß sie an aus der Ader gelassenem toten Blute angestellt sind. Eine befriedigende Erklärung für die I. kann also auch die Thatsache der bakterienvernichtenden Kraft des zellenfreien Blutserums nicht liefern.

Wie aber die praktischen Bestrebungen, zum Schutz, bez. zu Heilungszwecken künstliche I. zu erzeugen, in der Erreichung glänzender Erfolge der theoretischen Ergründung des Wesens der I. vorausgeeilt sind, so haben sie auch für die Theorie neue Gesichtspunkte eröffnet: die Beobachtungen, welche man bei der Herstellung und Anwendung der künstlich abgeschwächten Giftstoffe gemacht hat, haben die Wahrscheinlichkeit immer näher gerückt, daß die künstliche Immunisierung weniger durch die (abgeschwächten) Bakterien selbst, als vielmehr durch deren Stoffwechselprodukte, also durch chemische Gifte bedingt werde, daß also die Durchseuchung eines Individuums mit einer Infektionskrankheit im wesentlichen dadurch zur I. führen müsse, daß Stoffwechselprodukte von Bakterien im Körper zurückbleiben, welche nur sehr langsam aus dem Körper wieder verschwinden, und an deren Anwesenheit der Körper sich gewöhnt wie an andre chemische Gifte auch. Diese Stoffwechselprodukte machen es, wenn sie in gewisser Konzentration im Organismus vorhanden sind, neu eindringenden Bakterien derselben Art unmöglich, sich anzusiedeln, weil, wie auch im Reagenzglas zu beobachten ist, die Bakterien, nachdem sie eine gewisse Entwickelungsgrenze erreicht haben, durch ihre eignen Stoffwechselprodukte am Weiterwachsen gehindert werden. Dies ist nichts andres als die schon Band 17 erwähnte Retentionshypothese. Auf solchen Erwägungen fußend, hat man denn auch angefangen, zur Erzielung künstlicher I. statt der abgeschwächten Bakterienkulturen sterilisierte zu verwenden, also die I. lediglich durch die chemischen Produkte des Bakterienstoffwechsels herbeizuführen und, so jung diese Bestrebungen noch sind, mit dem glänzendsten Erfolg. Die Verwendung sterilisierter Kulturen zur Immunisierung hat neben der hohen theoretischen Bedeutung den gar nicht hoch genug anzuschlagenden praktischen Vorteil, daß damit der zur Immunisierung verwandte Stoff zu einem richtig abmeßbaren, dosierbaren, chemischen Körper wird, wogegen man bei Einverleibung wenn auch abgeschwächter, so doch vermehrungsfähiger, pathogener Mikroorganismen die Wirkung auf den Organismus nicht in allen Fällen mit der nötigen Sicherheit in der Hand hat. Schon in Band 17 wurde hervorgehoben, wie als letztes Endziel der Studien über I. die Heilung der Infektionskrankheiten angestrebt werde. Die Entdeckung Robert Kochs steht auf diesem Boden der künstlichen Immunisierung durch Stoffwechselprodukte der Tuberkelbacillen, welche durch Sterilisierung der Bacillenkulturen und Isolierung der chemischen Giftstoffe durch ein besonderes technisches Verfahren (Ausziehen mit 50proz. Glycerin) gewonnen werden. Koch äußerte sich über diesen Punkt in seinem Vortrag 2. Aug. 1890 beim achten Medizinischen Kongreß in Berlin wie folgt: „… ich kann über dieselben (Versuche) daher nur so viel mitteilen, daß Meerschweinchen, welche bekanntlich für Tuberkulose außerordentlich empfänglich sind, wenn man sie der Wirkung einer solchen Substanz aussetzt, auf eine Impfung mit tuberkulösem Virus nicht mehr reagieren, und daß bei Meerschweinchen, welche schon in hohem Grade an allgemeiner Tuberkulose erkrankt sind, der Krankheitsprozeß vollkommen zum Stillstand gebracht werden kann.“ Ferner gelang es Fränkel, vermittelst sterilisierter Kulturen von Diphtheriebacillen Meerschweinchen gegen Diphtherie immun zu machen, und Behring und Kitasato konnten sogar schon mit Diphtherie, bez. Wundstarrkrampf infizierte Tiere durch ähnliche Immunisierungsverfahren heilen.

Sind auch zur Zeit die Erfolge mit dem Kochschen Heilmittel gegen Tuberkulose noch nicht richtig übersehbar, haben sich auch die Stimmen, welche demselben seine Bedeutung absprechen oder dasselbe für schädlich zu erklären geneigt sind, eher gemehrt als gemindert, so bleibt doch für diejenigen, welche den Gang der Immunisierungs-Untersuchungen verfolgen, kein Zweifel, daß hier die Therapie der Zukunft, und zwar der allernächsten, liegt, und daß die zur Zeit noch bestehenden Mißstände und Schwierigkeiten sich bald und sicher werden beseitigen lassen. Vgl. auch Medizinischer Kongreß. Litteratur: Ribbert, Der jetzige Standpunkt der Lehre von der I. („Deutsche Medizinische Wochenschrift“, 1890, Nr. 31); Fränkel, Grundriß der Bakterienkunde (2. Aufl., Berl. 1890); Brieger und Fränkel, Untersuchungen über Bakteriengifte („Berliner Klinische Wochenschrift“, 1890, Nr. 11 und 12); Koch, Über bakteriologische Forschung. Vortrag etc. („Deutsche Medizinische Wochenschrift“, 1890); Behring und Kitasato, Über das Zustandekommen der Diphtherie-I. und der Tetanus-I. bei Tieren; Behring, Untersuchungen über das Zustandekommen der Diphtherie-I. bei Tieren („Deutsche Medizinische Wochenschrift“, 1890, Nr. 49 u. 50).