Martina


Die Martina ist eine umfangreiche Versdichtung des mittelhochdeutschen Dichters Hugo von Langenstein (vor 1271 – nach 1298), der dieses Werk nach eigenem Zeugnis 1293 fertigstellte.

Überliefert ist das Werk in nur einer einzigen Handschrift (UB Basel, Cod. B VIII 27, Anfang 14. Jh., vgl. Handschriftencensus, Marburger Repertorium). Digitalisat: e-codices.ch.

Über die Entdeckung der Handschrift in Konstanz informiert kurz der Brief Joseph von Lassberg an Johann Caspar Zellweger vom 1. Juli 1825.

Noch heute maßgeblich ist die Ausgabe von Adelbert von Keller (1812–1883) aus dem Jahre 1856, erschienen als Band 38 der Bibliothek des Litterarischen Vereins in Stuttgart, dessen langjähriger Präsident der Tübinger Germanist war.

Für das Verständnis hilfreich sind die Anmerkungen des Herausgebers ab Seite 737.

Grundlage der Transkription bildete ursprünglich ein Scan eines Exemplars der University of Michigan: Michigan = Google = IA = IA. Wegen der einfacheren Einbindung in Wikisource wurden die Faksimile-Seiten zudem auf Wikimedia Commons hochgeladen. Weitere Scans: Google = IA (Stanford University), Google = Harvard, Google = California, Google = MDZ München, Google = MDZ München, Google = Oxford (PDF) = IA. Es existiert auch ein Nachdruck (Olms, Hildesheim 1978, ISBN 3-487-06443-X) mit Voransicht des Buches bei Google.

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