Max und Moritz

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Max und Moritz
Eine Bubengeschichte
in sieben Streichen
(1865)




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Vorwort


     

Ach, was muß man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
Welche Max und Moritz hießen;

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Die, anstatt durch weise Lehren

Sich zum Guten zu bekehren,
Oftmals noch darüber lachten
Und sich heimlich lustig machten. –
– Ja, zur Übeltätigkeit,

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Ja, dazu ist man bereit! –

– Menschen necken, Tiere quälen,
Äpfel, Birnen, Zwetschen stehlen – –
Das ist freilich angenehmer
Und dazu auch viel bequemer,

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Als in Kirche oder Schule

Festzusitzen auf dem Stuhle. –
– Aber wehe, wehe, wehe!
Wenn ich, auf das Ende sehe!! –
– Ach, das war ein schlimmes Ding,

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Wie es Max und Moritz ging.

– Drum ist hier, was sie getrieben,
Abgemalt und aufgeschrieben.

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