Mein Kind


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Mein Kind.


Schnell sind die Jahre vergangen –
Doch denk’ ich der bangen Nacht,
Als Du, jubelnd empfangen,
Zum Leben einst erwacht;

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Mit freudezitterndem Munde

Küßt’ ich Dich inniglich
Und sprach aus Herzensgrunde:
Mein Kind, Gott segne Dich!

Festlich die Glocken erklangen,

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Es schmückte Dein Haupt der Kranz;

Hoch glühten Deine Wangen,
Feucht war des Auges Glanz.
Eng hielt ich Dich noch umschlungen,
Und Wehmut mich beschlich;

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Schwer hat sich’s mir entrungen:

Mein Kind, Gott segne Dich!


Schon lange bist Du geschieden,
Und ich blieb sehnend zurück;
In Deines Hauses Frieden

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Wiegst Du Dein schönstes Glück;

Doch ob Dein Leben und Lieben
Sucht neue Bahnen sich,
Du bist mir doch geblieben:
Mein Kind, Gott segne Dich!

Albert Traeger