Mich locken nicht die Himmelsauen


[159]
11.


     Mich locken nicht die Himmelsauen
Im Paradies, im sel’gen Land;
Dort find’ ich keine schönre Frauen
Als ich bereits auf Erden fand.

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     Kein Engel mit den feinsten Schwingen

Könnt’ mir ersetzen dort mein Weib;
Auf Wolken sitzend Psalmen singen,
Wär’ auch nicht just mein Zeitvertreib.

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     O Herr! ich glaub’, es wär’ das Beste,

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Du ließest mich in dieser Welt;

Heil’ nur zuvor mein Leibgebreste,
Und sorge auch für etwas Geld.

     Ich weiß, es ist voll Sünd’ und Laster
Die Welt; jedoch ich bin einmal

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Gewöhnt, auf diesem Erdpechpflaster

Zu schlendern durch das Jammerthal.

     Genieren wird das Weltgetreibe
Mich nie, denn selten geh’ ich aus;
In Schlafrock und Pantoffeln bleibe

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Ich gern bei meiner Frau zu Haus.


     Laß mich bei ihr! Hör’ ich sie schwätzen,
Trinkt meine Seele die Musik
Der holden Stimme mit Ergötzen.
So treu und ehrlich ist ihr Blick!

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     Gesundheit nur und Geldzulage

Verlang’ ich, Herr! O laß mich froh
Hinleben noch viel schöne Tage
Bei meiner Frau im statu quo!