Nächtliche Fahrt


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NÄCHTLICHE FAHRT

SANKT PETERSBURG

Damals, als wir mit den glatten Trabern
(schwarzen, aus dem Orloff’schen Gestüt) —,
während hinter hohen Kandelabern
Stadtnachtfronten lagen, angefrüht

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stumm und keiner Stunde mehr gemäß —,

fuhren, nein: vergingen oder flogen
und um lastende Paläste bogen
in das Wehn der Newa-Quais,

hingerissen durch das wache Nachten,

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das nicht Himmel und nicht Erde hat, —

als das Drängende von unbewachten
Gärten gärend aus dem Ljetnij-Ssad
aufstieg, während seine Steinfiguren
schwindend mit ohnmächtigen Konturen

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hinter uns vergingen, wie wir fuhren —:


damals hörte diese Stadt
auf zu sein. Auf einmal gab sie zu,
daß sie niemals war, um nichts als Ruh
flehend; wie ein Irrer, dem das Wirrn

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plötzlich sich entwirrt, das ihn verriet,
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und der einen jahrelangen kranken

gar nicht zu verwandelnden Gedanken,
den er nie mehr denken muß: Granit —
aus dem leeren schwankenden Gehirn

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fallen fühlt, bis man ihn nicht mehr sieht.