Nächtlicher Gang

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     NÄCHTLICHER GANG

An dem öden Schilfgestade
Streift der finst’re Jäger hin,
Denkt nicht mehr an Himmelsgnade,
Brütet schwarzen Höllensinn.

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Manchmal schielt mit krassem Lachen

Er nach seiner Büchse Lauf:
Mitternächt’ge Donner krachen,
Und verzweifelnd schreit er auf!

Ach, er hat sein Lieb verloren,

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Und sein Herz ist todeswund;

Trauernd, mit gesenkten Ohren
Schleicht ihm nach sein dunkler Hund.


nach Nikolaus Lenau