Nachtgespenst


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     Nachtgespenst.

Ich lag in holden Traumes Bann:
Blau durch die Scheiben quoll
Des Mondes Licht und überrann
Die Wände zaubervoll;

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Und schuf im Nu ein Märchenland,

Der Sehnsucht lockend nah –
Was jemals ich begehrt, es stand
In seinem Schimmer da;
Ein Schritt nur – und ich schwelgte d’rin!

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Ein Griff – und es war mein!

Und schwindelnd fuhr’s mir durch den Sinn:
„Das Glück! Nimm’s, es ist dein!“
Da schlich sich an mein Lager sacht
Ein bleiches Grau’ngesicht,

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Mit Augen, trostlos wie die Nacht,

Wenn sie kein Stern durchbricht;
Mit Händen, eifrig, grabesschwer
Und lastend, hart wie Erz,
Und diese Hände preßte er,

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Der Unhold, mir auf’s Herz;

Bis Wunsch und Kraft und Wille floh
Und starb in dumpfer Ruh’,
Dann nickte er: „Ich will es so!
Nun Menschlein – träume zu!“