Nah und fern


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Nah und fern.


Wenn die Wolken vielgestaltig
     Sich am Horizonte dehnen,
Ueberkommt uns allgewaltig
     Ihnen nach ein tiefes Sehnen.

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Aber wenn die stolzen Züge

     Sich zur Erde niederlassen,
War ihr Zauber – eitle Lüge,
     Sind es graue Nebelmassen.

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Wenig läßt die Nähe gelten,
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     Tausend Reize hat die Ferne:

Selbst die lichtesärmsten Welten,
     Wandelt sie – in helle Sterne.