Neujahrswunsch des Wochenblattträgers 1812

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Neujahrswunsch

des Wochenblattträgers

1812.

Als wenns nie da gewesen wär,
Ist wieder eins hinunter,
Begraben in das tiefe Meer,
Bei Fusel und Burgunder.

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     Bei Saitenspiel, Pistolenschuß

Und krachenden Petarden,
Bei Händedruck und Liebes-Kuß
In Sälen und Mansarten.

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     S’hats wohl verdient das gute Jahr

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Für viele schöne Gaben,

Daß wir an seiner Todten-Bahr
Valet getrunken haben.

     Was will ich lange Seiten voll
Sie alle recitiren,

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Ich hoff, das liebe neue soll

Sie selber repetiren.

     Mit Blüthen war der März geschmückt,
Mit Blüthen der Oktober,
Manch Kindlein in der Wiege liegt,

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Mit Bäcklein wie Zinnober.


     Vor allem ist der liebe Wein
Nach Herzenswunsch gerathen,
Und mancher schmollt im Kämmerlein,
Und zählet die Dukaten.

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     An unser einen kommt es spät,

Auch etwas zu erhaschen,

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Und wenn man auf der Gasse geht,
Zu klimpern in den Taschen.

     Doch was mir werden soll, das war

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In guter Hand indessen,

Ich weiß, das gabenreiche Jahr
Hat mich nicht ganz vergessen.