O, Tibbie, ’s war nicht immer so


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 O, Tibbie, ’s war nicht immer so.


O, Tibbie, ’s war nicht immer so,
Du warst nicht stets so scheu’;
Weil Du nun reich, verläßt Du mich;
     Doch ’s ist mir einerlei.

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Ich sah Dich neulich auf dem Moor,

Da kamst Du Dir recht wichtig vor,
Lacht’st über mich, den armen Thor,
     Doch ’s ist mir einerlei.

Du denkst wohl, weil Du tüchtig Geld,

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Kannst narren mich, wie’s Dir gefällt,

Doch so ist’s lang’ noch nicht bestellt,
     Das sag’ ich Dir ganz frei.

Doch Elend treffe einen Mann,
Selbst wenn er zum Verhungern d’ran,

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Hängt er sich an ein Weibsbild an,

     Das leicht ist wie die Spreu.

Doch, Tibbie, nimm den Rath von mir,
Des Vaters Geld giebt Schönheit Dir;
Du wärst nur ein gar häßlich Thier,

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     Wärst arm Du, meiner Treu’.


[117] Dort lebt ’ne Maid in jenem Park,
Ja, gegen die bist Du ein Quark,
Trotz Deiner schweren tausend Mark,
     Adieu! Nun ist mir frei! –