Κεφαλληνιακὸς Πορθμός (Strab. VIII 351), Sund zwischen der Ostküste der Insel Kephallenia (s. d.) und der Westküste von Mittelgriechenland: Akarnanien, Achaia und von Nordelis. Darin die Inseln Ithake, Aigiolis, die Echinaden (Oxeiai- Strophades-)Inseln, s. o. Bd. V S. 1919ff., darunter Dolicha, vielleicht jetzt Mákri, das aber nicht, wie Strabon X 458 meint, das homerische Dulichion ist, Mittelmeerhandb. IV² 67ff. Mit fretum Cephalleniae Liv. XXXVII 28 scheint nicht dieser Sund gemeint zu sein, sondern der Teil des sog. Ionischen (richtiger Kephallenischen) Meeres, westlich an Kephallenia.