Κρομμύου ἄκρα heißt bei Strab. XIV 669 683. Stad. m. m. 197 die im Umriß von Kypros scharf hervortretende Landspitze, welche das Westende der von einer Gebirgskette begleiteten Nordküste bildet. Ptolem. V 14, 4 schreibt Κρομμύων ἄκρα, Stad. m. m. 310 Κρομμυακόν, Cic. 30 ad fam. XII 13 Crommyacris. Die Form Κρομμυακίτης in der spätestens im 5. Jhdt. verfaßten Lebensbeschreibung des Barnabas § 14 bei Tischendorf Acta apost. apocr., Lips. 1851 leitet zu dem im Mittelalter üblich gewordenen und noch jetzt gebräuchlichen Namen Κορμακίτης, Kormakiti über, s. Register zu Oberhummer Die Insel Cypern.