RE:Λαοδικηνή
| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |||
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| Landschaft im nördl. Syrien | |||
| Band XII,1 (1924) S. 724–725 | |||
| Bildergalerie | |||
| Register XII,1 | Register l | ||
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Λαοδικηνή [...] Ἀαοόιχηνή 724-
X 418. XIII 268. Die Liste der Bischöfe, die von L. bekannt geworden sind, vgl. bei Ramsay I 78.
Die Stadt lag über dem Lykos, dort ist die Ruinenstätte gefunden worden: zu den Flüssen von L. vgl. Asopos, Eleinos, Kadmos, Kapros. Eine Wasserleitung brachte das Wasser vom Gebirge, G. Weber Arch. Jahrb. 1898, 1 (mit Plan). Zum Gebiet von L. gehörten Eleinokapria । und Kilarazos (s. d.). Die ausführlichste Behänd* Iung aller Nachrichten über L. steht bei Ramsay I 32–79. 542f. Dazu Journ. hell. stud. 1897, 4 08. Athen. Mitt. 1896, 116. 470. 1898, 363. Sarre Reise in Kleinasien 173, 1–6. Chapot Province romaine d'Asie 140.
RE:Laodikeia 6
6) In Medien, Strab. XI 18, 6. Steph. Byz., nach Plin. n. h. VI 115 von Antiochos [I.?] an der äußersten Grenze gegründet.
RE:Laodikeia 7
7) Stadt in Mesopotamien, Plin. VI 117 genannt zusammen mit Seleucia und Artemita; verschieden davon die ebd. 115 genannte Stadt ,Laudicea, von Antiochus gegründet an den äußersten Grenzen von Persien*.
RE:Laodikeia 8
8) Laodikeia im Pontos nur durch Münzen aus der Zeit des Mithradates Eupator mit JAΟΔ1ΚΕΙΑΣ oder ΛΑΟΔΙΚΕΩΝ bekannt;Head HN2 498. Waddington, Babelon, Reinach Recueil général des monnaies grecques d'Asie Mineure I 84. Greek Coins Brit. Mus. Pontus 31. Gründet war L. vielleicht von Mithradates II. (Reinach Rev. numism. 1900, II 228) oder von Laodike, der Mutter des Mithradates Eupator,. Reinach Mithradates Eupator, Übers, von Götz, 245. Heute Ladik, wo sich einige antike Reste finden (Hamilton Reisen in Kleinasien, übers, von Schomburgk, I 312. Studia Pontica I 79, III 83. 36 [hier einige unbedeutende Inschriften], Munro Journ. hell, stud, XXI 60.
RE:Laodikeia 9
9) Laodikeia. 20–25 km westlich von Neo-kaisareia (Niksar) in Pontos liegt ein Ort Ladik; de Jerphanion (Mélanges de la Faculté Orientale de Beyrouth V 1911, 353) schließt daraus auf eine alte Siedlung namens L.
RE:Laodikeia 10
10) s. Laodokeia.
AaodtMqvq, Landschaft im nördlichen Syrien. Sie wird nur auf der Ptolemaioskarte erwähnt, auf der sie das Gebiet von Laodikeia am Libanos (σκαβίωβα) darstellt. Auch labruda wird zu ihr gerechnet, was aber mit der wirklichen Lage dieses Ortes (j. Jabrüd) kaum in Einklang zu bringen ist. Es ist überhaupt fraglich, ob diese Landschaft wirklich existiert hat und nicht (ähnlich wie die Chalybonitis, vgl.Nöldeke ZDMG XXIX 436; o. Bd. III S. 2100f. Suppl.-Bd. I S. 282) aus einer Verwechslung mit der seleu-kidischen Satrapie von Laodikeia am Meere entstanden ist. Denn während Laodikeia am Libanos offenbar niemals eine bedeutendere Rolle gespielt hat und auch nur wenige Münzen dieser Stadt erhalten sind (Head HNJ 785. Wroth Catal. LXXVIII. Macdonald Catal. Greek Coins Hunt. Coll. III 222), wird die gleichnamige Großstadt am Meere von Ptolemaios in wenig glaubhafter Weise zur Kassiotis gerechnet, einer Landschaft, die sich nach seiner Karte bis zum Orontes und Eleutheros erstreckt haben soll. Dieser großen Ausdehnung der Kassiotis, die wohl mit der unrichtigen Ansetzung des Berges [725] Kasios mitten im Binnenlande zusammenhängt, widerspricht die Tatsache, daß die Landschaft sehr selten erwähnt wird und dann immer nur der nahen Umgebung des Kasios zu entsprechen scheint (Libanios Antiochikos § 53, I 454 Först.). Auch Nikephoros Uranos (vit. Symeon. iun.) scheint die Κασσνώτις (Κασσοιωτή: cod. Monac. 366, fol. 162, cap. 122) von der daoiwwv λώρα (a. O. fol. 177, cap. 160) zu unterscheiden. Anna Komnena ist die wahre Lage der Kasiotis bereits 1 ganz unbekannt, denn sie verwendet den Namen für die Gegend von ΒέροίαΧάλεπ (II 242, 13 Bonn) und spricht daneben von der στρατηγις Λσοόίκεια (241, 6) und von τὸ Καυκά (239, 9), d. i. dem Kasios, der damals meist Καύκασος genannt wurde. Wahrscheinlich ist bei ihrer Kasiotis ebenso wie bei den Κασιώται des Theophanes (Chron. I 432, 2 de Boor) an die arabischen banî Qais zu denken. Zu Laodikeia am Meere gehörte nach Poseidonios (bei Strab. XVI 2 752) das östliche Bergland (Laodiceae montes Plin. n. h. XXIII 8); dagegen scheint die Gegend der Stadt Paltos einen selbständigen Bezirk (Pal-tiotis? Dictys Cret. de bell. Troian. VI 10; codd. phalliotim, palliochin) gebildet zu haben.
[Honigmann].
Laodik(i)O8. ΛαΜκ(ι)ος nach dem Heme-rologium Florent, zwölfter Monat im älteren Kalender der Provinz Asia, BOtägig, vom 25. August bis zum 23. September reichend; vgl. Idel er ί Handb. der Chronol. I 414. Ginzel Handb. der Chronol. III 19. Kubitschek Denkschr. Akad. Wien, phil.-hist. Kl. LVII (1915) 16f. 91. L. verhält sich zu Laodike und dem Städtenamen Laodikeia ebenso wie Stratonikos (s. d.) zu Stra-tonike und Stratonikeia. Zu welcher Laodike die Namen indessen in Beziehung zu setzen seien, ist nicht bestimmt erweislich, wiewohl Kubitschek a. a. O. 94 aus guten Gründen an die Mutter von Seleukos Kallinikos (246–226), die Gemahlin von Antiochos II. Theos, denkt. Belege für ein Zeusfest Laodikeia bei Nilsson Griech. Feste 33.
Laodikos (Λαόθίκος). 1) Athener, der ein Kind, seine Tochter Europe, dem Minos als Tribut zum Fräße für den Minotauros lieferte, Serv. Aen. VI 21 (II 9, 24 Thilo mit dessen Emenda-tion). Die Liste der Namen bei Servius beruht kaum auf alter athenischer Überlieferung, s. den Art. L y s i d i k e Nr. 2.