RE:Λοχαγός
| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |||
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| Führer eines Lochos (militär.) | |||
| Band XIII,1 (1926) S. 943–946 | |||
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Λοχαγός [...] [944] [945] [946] 043
RE:Locha
Locha (Λόχα) afrikanische Stadt unbekannter Lage, von Scipio im J. 203 erobert, Appian. Lib. 15.
Ἀοχαχάί, Lochage, Führer eines Lochos. Über den Lochos als taktische Einheit, über seine Stärke und Einteilung ist unter dem Art. Schlachtordnung Bd. II A S. 446, 3–58 gehandelt.
In Sparta waren nach Xen. Λακ.πολΛΙ,ί vier Lochagen die nächsten Unterbefehlshaber nach dem Polemarchen jeder der sechs Moren. Da aber Xen. hell. VII 4, 20 und 5, 10 die Anzahl der Lochen auf zwölf im ganzen angibt, änderte E. Müller Jahrb. f. Philol. LXXV 99 τέτταρας in Wo. Das gleiche Rangverhältnis erwähnt Thuk. V 66, 3. In der Schlacht bei Man-tineia 418 befahl König Agis laut Thuk. a. a. O. 71, 3 zwei Polemarchen, zwei Lochen in die in der Aufstellung entstandene Lücke einzuschieben, wobei die Polemarchen als Ausführende des königlichen Befehls, nicht als ständige Führer dieser Lochen, anzusehen sind. Für die Zeit der Perserkriege ließe Herodotos’, schon im Altertum viel, so von Thuk. I 20, 3, umstrittene Erwähnung eines Lochos der Pitanaten im lake-daimonischen Heere, Herodot. IX 53: enavi?a οἱ μάν ἄλλοι ἄρτιοι ἤσαν τῶν ταξιάρχων πείθεσθαι Παυσανίη, Ἀμομφάρετος 8ὲ ὁ Πολιάδεω λοχηγέων τοῦ Πιτανητεων λόχου noch an eine andere Gliederung des Heeres denken. Allein vielmehr legt diese Stelle, wie der Umstand, daß Amomphare-tos c. 55 zu den πρώτοι zählt und im Kriegsrate sehr entschieden auftritt, nahe, λόχος wie λοχαγειν hier nicht im engem Sinne aufzufassen, sondern als Führer eines Heerhaufens im allgemeinen, so wie ihn etwa die Tragiker’mit λοχαγέτης bezeichnen, Aischyl. Sept. 42. Eurip. Phoen. 974; Hik, 502 und Soph. Ant. 41 die sieben Führer der Angriffshaufen auf das siebentorige Theben λοχαγοί nennt.
In Athen waren die λοχαγοί die nächsten Unterbefehlshaber der ταξίαρχοι, welche – 490 hießen sie noch στρατηγοί – mit dem pelopon-nesischen Kriege als Führer der Phylenaufgebote erscheinen und sich ihre Lochagen selbst bestimmten. Aristoteles berichtet ΜΛ πολ, c. 61: ὄδτος 8ήγειται τῶν φυλετῶν καὶ λοχαγοὺς καθίστησιν. Oekon. B 23 1350 b 11 nennt der Verfasser ταξίαρχοι und λοχαγοί als Unterbefehlshaber des Timotheos. Doch begehrte nach Xen. mem. III 4, 1 einer, der Lochage und Taxi-archos gewesen war, nunmehr die Würde des Strategen. Hier ist jene Umänderung der staatsrechtlichen Stellung des Strategenamtes zu berücksichtigen, welche die Strategen, so in der Person des Perikies, zum Leiter des Staates überhaupt erhob; s. Swoboda Bemerkungen zur politischen Stellung der athen. Strategen 288–310, besonders 308, Rh.Mus.XLV (1890). Inden attischen Inschriften pflegen nur die höheren Rangbezeichnungen der von der Volksversammlung bestimmten Taxiarchen und Hipparchen angegeben zu werden, nicht aber, wie Brueckner Zu athen. Grabreliefs, Arch. Jahrb. X (1895) 205 feststellt, die der Lochagen. Den dreifachen Helmbnsch, τριλογία, den Aristophanes (Ach. 695) für den Taxiarchen Lamachos nennt, trägt in Plutarchos* Aratos 32 auch ein Lochage. Über die [944] Λοχαγός. 944
Stärke der athenischen λόχοι läßt sich ganz Be-stimmtes nicht feststellen. Nur Herodotos, undfl
nach ihm Plutarchos Arist. (14), spricht IX 21, 5 von Ἀθηναίων οἱ τριηκόσιοι λογάδες τῶν ἐλοχήγεεΗ
Ὀλυμπιόδωρος ὁ Λάμπωνος für das J. 479 und
auch Thuk. VI 100 von einer ausgewählten
Schar Athener von 300 Mann, ohne jedoch den
Ausdruck λόχος anzuwenden. Xenophon berich-tet anab. IV 8, 15, als er den taktisch so
10 sehr bemerkenswerten Rat gegeben hat, die Pha-
lanx gegen die Kolcher in λόχοι ὄρθιοι – fürB
den λόχος ὄρθιος ist der Art. Schlachtordnung
Bd. II A S. 451, 64–454, 4 zu vergleichen –fl
aufzulösen, daß bei Befolgung dieses Rates ἐγένοντο μὲν λόχοι τῶν ὀπλιτῶν ἄμφι τοὺς ὄγδοηΒ
κοντά, ὁ δὲ λόχος ἔκαστος σχεδὸν εἰς τοὺς Ἰκατόν.Β
In dem Dienstvertrage mit Seuthes, anab. VII
6, 7, s. auch 2, 86, erhalten die Lochagen zwei
Dateiken, die Mannschaften einen, die Strategen
20 vier im Monat. VI 2, 11 der Anabasis steht ein-
mal λοχαγοί, wo man, wie ebd. 12 auch wirklich
steht, στρατηγοί erwartet. Einige, wie Din-
d o r f und Hug, haben deshalb στρατηγοί dafür
eingesetzt. Doch wird man an eine allgemeinere
Geltung des Wortes, zumal hier, im Munde der
Arkader und Achaier, die gewiß von Hause aus
noch unentwickeltere taktische Verhältnisse ge-
wohnt waren, zu denken haben. Es wären die
zehn Strategen, die sie sich wählten, wohl Füh-
30 rern der großen Lochen alter Zeit, die sich in
ihrer Heimat leicht länger als in Sparta und
Athen hätten halten können, zu vergleichen.
Nach VI 2, 16 betrug die Zahl der Kyreer da-B
mais 7100 Hopliten, 1040 Peltasten, davon waren
die Arkader und Achaier nach VI 2, 10 mehr als
die Hälfte, sie waren aber auch in der Regel
Hopliten, so daß wir sie mit gegen 4000 Mann ‘ 1 ansetzen können. Dann wären auf jeden dieser
zehn λ = r στρατηγοί 400 Mann etwa gekom-
40 men. Anab. VI 5, 10–11 gebraucht Xenophon
λόχος und τάξις als gleichbedeutend, I 2, 16
τάθις für eine unbestimmte Abteilung. V 2, 13B
nennt er in der Sturmkolonne vor einem festen
Punkte unter den Vorkämpfern neben den λ.B
nach ὑπολόχαγοι. Dagegen finden wir in der
Anabasis keine Lochen und Lochagen der Pel-
tasten, sondern es wird bei ihnen die Bezeich-
nung τάξις und ταξίαρχος gebraucht, IV 1, 28
εἰ τις καὶ τῶν γυμνητων ταξιάρχων, die aber, wie
50 erwähnt, nicht auf die Leichtbewaffneten be-
schränkt war. Deren taktische Gliederung war
damals eben noch in den Anfängen; s. den Art.
Schlachtordnung Bd. IIA 8. 454, 35ff.B
In der bekanntlich nicht ohne weiteres historisch verwertbaren Kyrupaideia, VIII 1, 14, ist die Reihenfolge der Führer δεκάδαρχοι, λ., χιλίαρχοι, μυρίαρχοι, so daß bei der offenbaren Zehnerordnung die Lochagen jedenfalls ἐκατόνταρχοι darstellen, wozu wiederum Thut. V 66, 3, 60 Xen. Λακ. πολ. XI 4 und die tatsächlichen Zu
stände beim Hinaufzuge passen. Aineias in seiner Schrift von der Städteverteidigung wendet die Bezeichnungen λόχος und λ. ebenfalls für die Söldnertruppen an, die von einer bedrohten Stadt anzuwerben sind, so c. 13, 1
Ξενοτροφία .... διελείν αὐτοῦς εἰς λόχους καταστήσαντας ἔπ' αὐτοῦς τῶν πολιτῶν τοῦ; πιοτοτάτοῦς λοχαγούς. [945] 945 Λοχαγός
Nicht minder war der Lochos, wie Thuky-dides und Xenophons Hellenika, etwa VI 4, 13» VII 5, 22 zeigen, für die B o i o t e r die taktische Einheit, ihr Befehlshaber ebenfalls der λ, wie bei Xen. hell. V 2, 30, und auf Sizilien, Plut. Dio 28 und 45. Bekannt ist aus der Glanzzeit Thebens die stehende Truppe des ἱερός λόχος von 300 Mann; s. Plut. Pelop. c. 15. 16 und besonders 18 und Polyaen. II 5, 1. Die hellenistischen Heere behielten, wie für Ägypten die Flinders-Petrie-Papyri beweisen, Lochen und Lochagen bei. In der Schilderung eines Alarmes bei Aristot. de münd. VI 399 b 6 heißt es καθίσταται δ⁹ εὐθέως ὁ μὲν λοχαγὸς εἰς λόχον, ὁ δὲ ταξίαρχος εἰς τάξιν, ὁ δ'ίππευς ἐπὶ κεράς, 6 δὲ ψίλος εἰς τὴν ἰδίαν ἐκτρέχει χώραν. In Kyrene hat man die Streitwagen zu λόχοι vereinigt; eine Inschrift (Smith and Porcher History of recent discoveries at Cyrene [1864] nr. 6) nennt sechs λοχαγοὶ τεθρίππων und fünf λοχαγοὶ μόνιππων. S. D r o y s e n Heerwesen und Kriegführung der Griechen 31, 2.
Polybios, die Taktiker und auch noch die Byzantiner verstehen unter λόχος die Rotte (στίχος), so Asklepiodotos II 1, Arrianos-Ailianos IV 1 und IX, der byzantinische Anonymus XV 9: Λέγω δὲ ὄρθιον μὲν στίχον, ὃς καὶ λόχος προσαγορεύεται.... u. o. Doch heißt der Rottenführer meist nicht λ., sondern πρωτοστάτης. Indes lehrt Arrians Τέχνη τακτική 5, 6: χρὴ οὐν τὸν λοχαγόν, ἄτε πρώτον τὸν λόχον τασσόμενον, τὸν κράτιστον ἐπιλέγεσθαι · δ δὲ αὐτὸς καὶ πρωτοστάτης καὶ ἠγεμῶν καλείται, Vgl. 6, 3–6. 7. 12, 1. 22, 1. 23, 4. 24 die Lochagen beim ἐξελιγμός, s. den Art. Kriegskunst o. Bd. XI S. 1840, 40ff. 25, 10 bei der Verdoppelung, s. ebd. 1841, 29ff. Auch Suid. s. λοχαγός lehrt demnach: Καὶ λοχαγός, πρωτοστάτης ἠγεμῶν, ὁ αὐτὸς ἔστι πρώτος καὶ ἄριστος τὸν λόχον. Die verschiedenen Bedeutungen von λόχος zählt Eustath. zu Ilias IV 393 auf: Χέρα δ⁹ ἐν τούτοις ὅτι τοὺς πεντήκοντα ἄνδρας λόχον εἰπέ, καὶ μὴν τινες λόχον φασὶ ἐξ εἰκοσιτεσσάρων ἀνδρῶν. ἴσως δὲ καὶ ὁ ποιητῆς νῦν τούτο ἐμφαίνει, εἰπῶν ὅτι κούροι πεντήκοντα δὺο δ'ήγήτορες ἤσαν. εἰκοσιτέσσαρες γὰρ ἄνδρες καὶ αυ πάλιν τοσοντοὶ ἀνὰ ἔνα εἰχον ἠγήτορα, ταὺτὸν δὲ εἰπεῖν, λοχαγόν, ὡς δηλοὶ τὸ λόχον ἄγοντες, ὅτι δὲ ὁ Ξενοφῶν ἐξ ἐκατὸν συντετάχθαι τὸν λόχον βούλεται, εἰσεταὶ ὁ ἐκείνω ἐντνχῶν εἰπόντι · λόχος ἔκαστος εἰς ἐκατόν, ἡ δὲ τραγωδία καὶ ἄλλοι λόχον φασὶ τὸ ἀπλώς στρατιωτικὸν σύνταγμα, καὶ λοχαγὸν τὸν τούτον ἄρχοντα. In der byzantinischen Zeit ist der Lochos die Unterabteilung des numerus oder ἀριθμός. Prokopios berichtet IV 35, 18 aus der Schlacht am Milchberge: Ῥωμαίοι δὲ αὐτοὺς ὡς ἐκ τῶν παρόντων ἀμυνόμενοι ἔστησαν ὅν κατὰ ἄρχοντας ἡ λόχους ἡ καταλόγους τὴν τάξιν καταστησάμενοι. IV 27, 2 nennt Ptokopios auch die den numeri entsprechende Abteilung der Garden, die schola, λόχος'.... τῶν ἐπὶ τοῦ Παλατιου φυλακῆς τεταγμενων λόχων, οὐσπερ σχολάς ὀνομάζονσιν, und Agathias I 19 sagt von Narses διασκεδάσας τὸ στράτευμα κατὰ λοχαγοὺς καὶ ταξιάρχους ἄνα τὰ ἐχόμενα πολίσματα. Vgl. R. Grosse Röm. Militärgeech. (1920) 274.
Schließlich ist lie Bezeichnung λ. usw, auch auf römische Verhältnisse angewandt worden, sowohl militärisch, wie bei Plut. Pomp. 71 [946] Loco felicis
946
in der Schlacht von Pharsalos: ἀνδρῶν ἐκατὸν εἰκοσὶ λοχαγῶν (von λοχαγέω), wie von den römischen Curien und Curienvorstehern bei Dionys. ant. Rom. II 7, 3: .... φυλὴ μὲν καὶ τριττυς ἡ τρίβους, φράτρα δὲ καὶ λόχος ἡ κου~ ρῖα.,θ; p. 251: οἱ δὲ ταῖς κουρίαις ἐφεστηκότες καὶ φρατριαρχοὶ καὶ λοχαγοί, οὐς ἐκείνοι κουρίωνας ὀνομάζουσι, oder bei Plut. Coriol. c. 20 Abstimmung ὅν κατὰ λόχους, ἄλλα κατὰ φυλάς.
1θ
Lochama (Λοχάρνα), nach Ptolem. VI 18, 5 Stadt im Lande der Paropanisaden, von Lassen Ind. Altertumsk. III 136 Anm. in Akserai gesucht. Nach Cunningham Anc. Geogr. of India 38 ist der Name erhalten in Logar in der Nähe des Kabul (auch ein Nebenfluß des Kabul heißt Logar nach Karte III bei Cunningham).
RE:Locheia
Locheia (Λοχέεα, Λοχεία) ist Epiklesis der Artemis im Kulte 1. von Halos in Phthiotis (Bull. 20 hell. 1891, 566. SGD1II 1473); 2. in Pergamon (λοχία. Inschr. v. P. I 311, 1. Syll. II 879, 33). Aus der Literatur vgl. Eur. Hik. 958. Artemid. II 35 S. 132, 18H. Lukian. dial. mer. II 3. Plut. quaest. conv. 659 A; amat. 758 A. Aristid. I 9 Ddf. Porphyr. bei Euseb. pr. ev. III 11, 21. Dio Chiys. VII 269 R. Menandros bei Spengel Rhet. Gr. III 404. Orph. h. 36, 3. Pollux III 49. Studern, anec. var. I 270. 278.283 und Eur. Hipp. 165 (Art. εὐλοχος). Orph. h. 36, 8 (Art. ὤκυ3θ χόχεία). S. o. Bd. II S. 1392 und 1393; über Artemis als Göttin der Entbindung s. o. Bd. U S. 1347ff. Preller-Robert I 319. Gruppe 1272. Wir haben es hier mit einer alten Sondergottheit zu tun, welche die Beschützerin der Frauen in den Geburten war, die sich dann später der großen Göttin Artemis unterordnete; diese hinwiederum hat davon ihren Beinamen bekommen. In Sparta findet sich die alte Göttin noch selbständig unter dem Namen Lecho (Athen. Mitt. II 40 435 [IGA 52] und 440. üsener Göttemamen 144.
Wide Lak. Kulte 201). [gr. Kruse.]
RE:Lochias
Lochias (Λοχιάς ἄκρα Strab. XVII 794), Landzunge in Alexandrien am Ostende des großen (Ost-JHafens, die in der ptolemäischen Stadtanlage den Königspalast und den Artemistempel trug und an die sich auch der königliche Hafen anschloß, seit dem 3. Jhdt. n. Chr. verödet, heute Fort Silsileh, s. Alexandreia o. Bd. I S. 1384. Baedeker Ägypten⁷ 10 (Pläne). Breccia Ale-50xandria ad Aegyptum.
RE:Lochos 1
Lochos. 1) s. Λοχαγός.
RE:Lochos 2
2) Λόχον Καλλιμήδου τὸν συγγενὴ βασιλεως Πτολεμαίου (VIII Euergetes II 146–116) καὶ βασιλίσσης Κλεοπάτρας im J. 127, Syll. or. 135‘; nach 137, 8 auch στρατηγός, und zwar τῆς θηβαίδος nach 139, 15; vgl. CI 3, 4930 und 4896: A 8. B 3. C 15, wo weitere Literatur über Letronne's Arbeiten.
RE:Loco
Loco, angeblicher Malername bei Plin. n. h. 60XXXV 115; e. Plautius.
RE:Loco felicis
Loco felicis (Itin. Ant. 234.248; LacufeUci» Not. dign. occ. XXXIV 33), befestigter Ort in Noricum ripense, 25 Meilen westlich von Arelape, 20 Meilen östlich von Lauriacum (vgl. Nie eher Untersuchung über die Römerstraße von Wien nach Wele [Mitteilungen der Wiener geogr. Gesellschaft 1919, 106–111]). Die in nach-traianischer Zeit entstandene Siedlung, anfäng-