Σάβαρα. 1) Ptolem. VII 1, 56, eine Stadt in Indoskythia, am Fluß Koa (Kabul) etwas oberhalb der Einmündung des Suastos (Swat) gelegen, westlich von den Gandarai und unmittelbar südlich von Goryaia. Wahrscheinlich ist für die genauere Bestimmung die Distanz von den benachbarten Orten Nagara (Dshelalabad) und Embolima (bei Ambar) maßgebend; hiernach kommt Σ. ungefähr dorthin zu liegen, wo der Kabul in die Ebene von Peshawar eintritt. Dann ist es am ehesten Peshawar selbst, insbesondere auf Grund des nahen Anklangs an dessen alte Bezeichnung Puruṣapura. H. Kiepert, der die obige Lesart gegenüber der von Nobbe eingeführten Variante Σάβανα empfiehlt, setzt den Ort weiter südlich an den Fluß Kuram unweit des heutigen Ortes Bannu.