Aemilia via. 1) Heerstrasse in Oberitalien, gebaut von dem Consul des J. 187, M. Aemilius Lepidus, Fortsetzung der Via Flaminia, ging von Ariminum über Bononia nach Placentia (Liv. XXXIX 2, 10), wo sich dann die (später Iulia Augusta genannte) Strasse nach Nicaea anschloss. Diese 3 Strassen zählen in directer Fortsetzung von der Hauptstadt (so dass bei einer Gesamtlänge von 613 mp. auf die Via Aemilia die Meilensteine 232–389 kommen). Strabon irrt, wenn er V 217 als Lauf angiebt (von Bononia) εἰς Ἀκυληίαν παρὰ τὰς ῥίζας τὰς τῶν Ἄλπεων (Aquileia wurde auch erst im J. 181 Colonie). Erwähnt u. a. Cic. ad fam. X 30, 4; Philipp. XII 22. Plin. n. h. II 199. Frontin. strateg. II 5, 39. Meilensteine CIL I 535–537. Die Stationen Itin. Antonin. p. 287; Hierosolym. 616. Tab. Peut. Geogr. Ravenn. IV 33 und auf den Bechern von Vicarello CIL XI 3281–3284. Vgl. Mommsen[WS 1] CIL V p. 828. Über die Beamten Cantarelli Bull. com. 1891, 87–90.
Nachträge und Berichtigungen
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Aemilia via
1) Oberital. Straße, angelegt von M. Aimilius (I 552. S I 18 Nr. 68) Lepidus; vgl. S XIII 1575–1595. 1596–1599.
[Hans Gärtner. ]
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Theodor Mommsen (1817–1903)