Arbor Felix, Grenzcastell in Raetien, am Südufer des Lacus Brigantinus (Bodensee), an der Heerstrasse zwischen Brigantia (Bregenz) und Vitudurum (Winterthur); jetzt Arbon am Bodensee (Itin. Ant. 237. 251 Arbore Felice; Tab. Peut. Arbor Felix; Amm. Marc. XXXI 10, 20 per castra quibus Felicis Arboris nomen est). Nach der Not. dign. occ. XXXV 34 lag eine pannonische Cohorte dort in Garnison (tribunus cohortis Herculeae Pannoniorum Arbore).
Nachträge und Berichtigungen
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- S. 419, 43 zum Art. Arbor Felix:
Im Mittelalter gewöhnlich Arbona geheißen (Wartmann St. Galler Urkunden bes. III 853), wohl = Ara-bona, Aar-büren, von kelt. ara ,Ache‘ und bona ,Beuren‘ (Holder s. bona). Arbor ist lateinische Volksetymologie und Felix ist hinzugefügt, um das böse Omen, das in A. (auch ,Galgen‘) liegt, abzuwehren.
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Arbor Felix
Ract. Grenzkastell. S III.
[Hans Gärtner. ]