8) Fürst der Saracenen. Sein Streit mit Alamundarus ist eine Veranlassung zu dem griechisch-persischen Kriege von 540 (Proc. Pers. II 1 p. 154ff.). Die Fehde zwischen den beiden Häuptlingen setzte sich noch im J. 545 fort (Proc. Pers. II 28 p. 281 B., vgl. Malal. p. 434f. Proc. ἀνέκδ. 2 p. 23). Er wird auch Patricius genannt (Theophan. p. 371 B.).
Nachträge und Berichtigungen
[Abschnitt korrekturlesen]
8) Aretas, arabisch al-Ḥārith ibn Gabala, der erste sicher nachweisbare und zugleich der hervorragendste Fürst der Ghassaniden in Syrien; er steht auch im Andenken der Araber gross da. Der jahrelange Krieg mit Alamundaros fand seinen Abschluss im J. 554 durch die Schlacht bei al-Ḥijār, in der Alamundaros fiel; vgl. dazu Nachtr. zum Art. Alamundaros in diesem Suppl. A. starb 569–570, hat also wenigstens 40 Jahre als Oberphylarch – 529 erhielt er den Titel πατρίκιος καὶ φύλαρχος – regiert. Über ihn vgl. Nöldeke Die Ghassan. Fürsten 10–23. Rothstein Laḫmiden v. Hīra 70. 81. 96ff. 103. Müller D. Islam I 15–16.
[Obwohl der Verfasser des Artikels noch nicht über 70 Jahre verstorben ist († 2014), ist der Artikel gemeinfrei, da er – soweit wie hier angezeigt – keine Schöpfungshöhe aufweist. Näheres dazu unter w:Schöpfungshöhe. Bist du anderer Meinung, nutze bitte die Diskussionsseite dieses Artikels.][Abschnitt korrekturlesen]
8) Fürst der Ghassaniden in Syrien im 6. Jh. n. Chr. S I.
[Hans Gärtner. ]