Aufaniae, häufiger Beiname der Matronae und der Matres. Am öftesten erscheinen sie auf Inschriften der Zülpicher Gegend, in Bonn, Köln, Bürgel, Nijmegen; einer der wichtigsten Steine wurde in Lyon gefunden (Boissieu Inscr. de Lyon 59ff.): pro salute dom(ini) n(ostri) imp(eratoris) L(uci) Sept(imi) Severi Aug(usti) totiusq(ue) dom(us) eius Aufanis Matronis et Matribus Pannoniorum et Delmatarum geweiht von einem Tribun der legio I Minervia; ein weiterer ist in Spanien aufgetaucht (CIL II Suppl. 5413 Matribus Aufaniabus). Die Inschriften sind zusammengestellt und besprochen von M. Ihm Rhein. Jahrb. LXXXIII 29f. (vgl. das Register); neu hinzugekommen ist eine Kölner Inschrift (Jos. Klein Rhein. Jahrb. LXXXVIII 119): Matronis Aufanis M. Val(erius) Superans m(issus) h(onesta) m(issione) v. s. l. m. Die Deutung des
[2288] Namens ist vorderhand unsicher. Fr. Kauffmann Ztschr. des Vereins f. Volkskunde 1892, 40. Much Ztschr. f. D. Altert. N. F. XXIII 317. Vgl. des weiteren den Artikel Matronae.
Nachträge und Berichtigungen
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- S. 2287f. zum Art. Aufaniae:
Cramer Röm.-german. Studien (1914) 171–180. CIL XIII 4 p. 133ff.
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Aufaniae
Häufiger Beiname der Matronae und Matres. (L) S III; vgl. XIV 2219,27ff.
[Hans Gärtner. ]