Bitburg im Regierungsbezirk Trier = Beda, s. den Art. Beda Nr. 2 o. Bd. III S. 182. CIL XIII 1, 2 p. 643f. In und bei B. sind mehrere sehr beachtenswerte inschriftliche Steindenkmäler zu Tage gefördert, nämlich zwei Weihinschriften aus der Zeit nach 150 n. Chr., davon eine, auf der Vorderseite eines doppelseitigen Steinbildes, für das Götterpaar Apollo (Grannus) und Sirona, ,nebst vielen römischen Münzen und kleinen Hufeisen‘ (Hettner Steindenkmäler nr. 48. CIL XIII 4129), die andere, geweiht Deo Mercur[io] Vassocaleti (CIL XIII 4130; vgl. dazu Holder Altcelt. Sprachsch. III 122), ferner eine Weihinschrift vom J. 198 n. Chr. mit der Stiftung eines proscen[ium c]um tribunali und dazu eines Geldbetrages, aus dessen Zinsen tutela(m) prosceni
[208] e[t] ludos omnibus annis pri(die) Kal(endas) Mai(as) curatores vici procurare debunt (so!), CIL XIII 4132, und eine andere aus dem J. 245 n. Chr., in der es heißt: ... fara[to]rem (? = turrem speculatoriam) exaedificaverunt suo in[p]endio iuniores vici hic co(n)sistentes loco sibi co(n)cesso et donato a vikani[s B]edensibus, CIL XIII 4131. Vgl. noch Hettner Steindenkmäler nr. 22. 93. 591f. (Götterbilder und Architekturstücke).
Nachträge und Berichtigungen
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Bitburg
Dt. Ort in der Eifel. S III. = Beda (III 182 Nr. 2).
[Hans Gärtner. ]