Caiva dea. Eine im J. 1833 bei Pelm (unweit Gerolstein) gefundene, jetzt im Provincialmuseum zu Trier befindliche Inschrift lautet nach Hettner (Die röm. Steindenkmäler des Provincialmus. zu Trier p. 65 nr. 112) Caivae deae aedem omni sua impensa donavit M. Victorius Pollentin(us) et ob perpetuam tutelam eiusd(em) aedis dedit (sestertium) n(ummum) c(entum milia). Dedicatum III Non. Oct. Glabrione et Torquato cos. v. s. l. m. (im J. 124 n. Chr.). Die Göttin (keltisch?) ist sonst nicht bekannt. Früher las man fälschlich Calvae deae (Brambach CIRh. 853), unter falscher Bezugnahme auf die Venus calva (vgl. Bergk Zur Gesch. u. Topographie der Rheinlande 33. 34. Wissowa Festschrift für M. Hertz 159 und unten u. Calva). Vgl. Caiiarus und Cana Nr. 2.
Nachträge und Berichtigungen
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- S. 1324, 48 zum Art. Caiva dea:
A. Riese Westd. Ztschr. 1898, 17 vermutet, dass der Name der Göttin vielmehr Caivaedea (Endung –edius) lautet. Vgl. die Göttin Haeva.
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- S. 1324 (und Suppl.-Heft I S. 270) zum Art. Caiva dea:
CIL XIII 4149. Zu verwerfen ist die Lesung von Riese Westd. Ztschr. XVII 1898, 17 Caivaedea.
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Caiva dea
Kelt. (?) Gottheit. (K) (L) S III; vgl. S I.
[Hans Gärtner. ]