Caruces. Der Grenzstein eines pagus Carucum (FINIS PAGI CARVCVM A) wurde westlich von Neidenbach bei Kyllburg in der Eifel gefunden (unmittelbar an der alten Römerstrasse von Trier nach Cöln) und ausführlich besprochen von Th. Bergk Bonn. Jahrb. LVII 7ff. (mit Taf. I) = Zur Geschichte und Topographie der Rheinlande (Leipz. 1882) 103ff. Die C. (Germanen?) sind nicht weiter bekannt, Bergks Hypothesen, dass der pagus Carascus (Caroascus) des Mittelalters dem pagus Carucum aus römischer Zeit entspreche und dass die Caeracates (s. d.) von den C. nicht verschieden seien, nicht überzeugend (Hübner Bonn. Jahrb. LXXX 27). Der Stein befindet sich jetzt im Bonner Provincialmuseum. R. Much Ztschr. f. d. Alt. XXXIX 21.
Nachträge und Berichtigungen
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Caruces
Germ. (?) Volk. (L) S III; vgl. Finis Nr. 29 (S III 524).
[Hans Gärtner. ]