- S. 2220f. zum Art. Cheirisophos:
1a) Toreut. Signaturen auf zwei Silberbechern (Gegenstücken, hoch 0,135 m), die mit anderen Gefäßen aus Silber und Bronze und sonstigen Dingen 1920 in einem Grab bei Hoby auf der dänischen Insel Lolland gefunden worden sind. Auf dem einen Becher (Signatur Χειρισοφος ἐποει) ist die Lösung Hektors, auf dem anderen (Signatur Chirisophos epoi) Philoktets Verwundung und Heimholung dargestellt. Die Reliefs sind mit Benutzung klassischer Motive wohl ebenfalls der Toreutik gearbeitet, aber nicht als Ganzes Kopien älterer toreutischer Schöpfungen. Die Zeit ist nach dem ganzen Grabinhalt die des Augustus. Auf beiden Bechern ist der Name des Besitzers Silius eingraviert, den Johansen vermutungsweise mit dem Legaten von Germania superior (s. o. Bd. III S. 74 Nr. 127) identifiziert,[59] der das Silberservice einem germanischen Häuptling geschenkt haben könnte. K. Fr. Johansen Nordiske Fortidsminder II 119ff. S. Reinach Gazette des Beaux-Arts VIII (1923) 129; Suppl. epigr. Gr. II 885. Rodenwaldt Kunst der Antike (Propyläen-Kunstgeschichte III) 544/45. Wolters Münchner Jahrb. d. bild. K. N. F. III (1926) 129.
Nachträge und Berichtigungen
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Cheirisophos
1a) S V, s. [4]).
[4]) (K) Toreut in august. Zt. S V.
[Hans Gärtner. ]