RE:Chumbane

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Ort am Euphrat
Band S I (1903) S. 299 (EL)
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Chumbane (Χουμβάνη), Ortschaft am Euphrat, 6 Schoeni östlich von Nikephorion, 1 Schoenos östlich von Galabatha. Isid. Charak. 1 = Geogr. Graec. min. I 247. Der Ort lag den Entfernungsangaben zufolge also östlich von der Einmündung des Belîch in den Euphrat. C. Müller z. d. St. erinnert bezüglich der Wortform an Orte Namens Chumman auf iranischem Sprachboden und vermutet deswegen eine Lesung Χουμμάνη. Aber iranisch ist Ch. sicher nicht; eher darf man noch an den elamitischen Gottesnamen Ḫumba (Ḫumman, Umman), der z. B. in der Ortsbezeichnung Til-Ḫumba erhalten ist (vgl. Delitzsch Wo lag das Paradies? 323), denken. Aber das wahrscheinlichste wird die semitische, genauer aramäische Provenienz des Namens sein.

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Nachträge und Berichtigungen

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Band R (1980) S. 83
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[Obwohl der Verfasser des Artikels noch nicht über 70 Jahre verstorben ist († 2014), ist der Artikel gemeinfrei, da er – soweit wie hier angezeigt – keine Schöpfungshöhe aufweist. Näheres dazu unter w:Schöpfungshöhe. Bist du anderer Meinung, nutze bitte die Diskussionsseite dieses Artikels.][Abschnitt korrekturlesen]

Chumbane

Ort am Euphrat. S I.

[Hans Gärtner. ]