219) Cornelius Lentulus Cruscellio, wurde im J. 711 = 43 von den Triumvirn geächtet und entkam nach Sicilien zu Sex. Pompeius. Seine Gattin Sulpicia suchte ihn gegen seinen Willen und den der Ihrigen unter vielen Gefahren dort auf, um sein Geschick zu teilen (Lentulus Cruscellio Val. Max. VI 6, 3; Λέντλος Appian. b. c. IV 39). Da der Vorhergehende beim Chronogr. Cruscello heisst, so wird er denselben Beinamen geführt haben, von dem Crus nur eine familiäre Abkürzung sein mag. Es ist daher wahrscheinlich, dass dieser Proscribierte sein Sohn ist. Ausserdem kann Cruscellio sehr wohl der Praetor des J. 710 = 44 L. Lentulus Nr. 197 sein (vgl. Klövekorn De proscriptionibus a triumviris factis [Königsbg. 1891] 68).
Nachträge und Berichtigungen
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219) Lentulus Cruscellio ist wahrscheinlich der Praetor Cn. Lentulus, auf dessen Flotte in Sizilien ein T. Marius Siculus diente (CIL XI 6058); die Praetur wird er nach dem Vertrage von Misenum 715 = 39 erhalten haben. Mit der richtigen Feststellung seines Vornamens fallen die bisherigen Identifikationsversuche dahin. Vgl. Groag Klio XIV 54f.
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219) Cn. C. Lentulus Cruscellio, Prätor (im J. 39 v. Chr.?). (K) S III. = Cn. (C.) Nr. 179 (IV 1361) Lentulus.
[Hans Gärtner. ]