Dabana (Davana). 1) Castell in Osrhoene an der Quelle des Belias, eine Tagereise von Callinicum, Ammian. Marc. XXIII 3, 7. Not. dign. or. XXXV 5 = 17. Der Name findet sich in der originalen aramäischen Form auch bei Josua Stylites (ed. Martin) § 62 als Dahʿwânâ. Er bedeutet wohl ‚goldig‘ und ist vielleicht ursprünglich der Name der Quelle. Dazu vgl. den alttestamentlichen Flussnamen mê zâhâb, d. i. ,Goldwasser‘, Gen. 36. 39.
Nachträge und Berichtigungen
[Abschnitt korrekturlesen]
- S. 1946, 43 zum Art. Dabana Nr. 1:
Dahbâna wird auch bei den arabischen Geographen als der Quellort des Belîḫ (= Belias) angegeben; dieser entsteht aus zwei Quellen, von denen die bedeutendere die südliche, genannt ʿAin Ḫalîl er-Raḥmân (= die Abrahamsquelle), ist: an letzterer muss daher D. gesucht werden. Vgl. K. Regling Beitr. z. Alt. Gesch. I 461ff.
[Obwohl der Verfasser des Artikels noch nicht über 70 Jahre verstorben ist († 2014), ist der Artikel gemeinfrei, da er – soweit wie hier angezeigt – keine Schöpfungshöhe aufweist. Näheres dazu unter w:Schöpfungshöhe. Bist du anderer Meinung, nutze bitte die Diskussionsseite dieses Artikels.][Abschnitt korrekturlesen]
Dabana
1) Kastell in der Landschaft Osroëne. (L) S I.
[Hans Gärtner. ]