Elenius oder Helenius, Sigillatatöpfer der zweiten Hälfte des 2. Jhdts. n. Chr. Er begann seine Tätigkeit wohl in Les Allieux en Argonne und arbeitete dann besonders in Rheinzabern, von hier wanderte er mit Comitialis nach Westerndorf in Bayern, wo sein Stempel den Zusatz CSS erhielt. Seine Reliefschüsseln sind an dem charakteristischen Eierstab leicht erkennbar. Seine Ware findet sich in Ostgallien, Germanien, den Donauländern [429] und Britannien. CIL XIII 10 010, 843. 985. 10 011, 207. III 6010, 83. 190. 12 014, 33¹. 14 373, 61. VII 1336, 504. Barthel Obergerm.-rät. Limes nr. 8 Zugmantel 126. Fölzer Bilderschüsseln der ostgallischen Sigillatamanufakturen (1913) 40. Knorr Fundber. aus Schwaben XIV 82. Ludowici Röm. Stempelnamen II 290. Ölmann Material, z. röm.-germ. Keramik I (1914) 13, 21. Reubel Röm. Töpfer in Rheinzabern (1912) 35. Walters Catalogue of rom. pott. II 2326.
Nachträge und Berichtigungen
[Obwohl der Verfasser des Artikels noch nicht über 70 Jahre verstorben ist († 2014), ist der Artikel gemeinfrei, da er – soweit wie hier angezeigt – keine Schöpfungshöhe aufweist. Näheres dazu unter w:Schöpfungshöhe. Bist du anderer Meinung, nutze bitte die Diskussionsseite dieses Artikels.][Abschnitt korrekturlesen]
Elenius, Helenius
Sigillatatöpfer u. a. in Rheinzabern und im bayer. Westerndorf in der 2. H. des 2. Jh. n. Chr. S III.
[Hans Gärtner. ]