Hierus und Asylus (überliefert Asillus) heißen nach Martial. IX 103 Zwillingsbrüder, die im Hause eines seiner Freunde oder Gönner vielleicht als Mundschenken (gemino .... Ganymede) dienten und deren Schönheit der Dichter bewundert. Die auffallende Übereinstimmung der Namen mit denen zweier Sklaven des Gardepräfekten unter Traian, Ti. Claudius Livianus (CIL VI 280 = 30728), der ungefähr auch derselben Zeit angehört, legen die Vermutung nahe, daß in beiden Fällen von demselben Paar die Rede ist. Die Bedenken dagegen sucht Hülsen Berl. philol. Wochenschr. 1889, 683f. zu zerstreuen.