6) Sohn des bekannten Thebaners Ismenias (Plut. Art. 22. Diod. XV 71), ein trefflicher Flötenspieler (Plut. Per. 1), weswegen Antisthenes von ihm behauptete, er sei gewiß ein schlechter Mensch. Außerdem war er ein leidenschaftlicher Sammler geschnittener Steine. Plin. n. h. XXXVII 6 erzählt folgende Anekdote von ihm: er habe einmal auf Cypern eine smaragdene Gemme, die Amymone darstellte und einen Wert von 50 bis 60 Mark hatte, entdeckt und das Geld sofort aufzählen lassen; als ihm aber noch ein Duplikat gebracht wurde, habe er: ‚Verteufelt, nun ist es weggeworfenes Geld!‘ gesagt.