Ithobalos, Name dreier phoinikischer Könige. Diese Namenform kommt der anzunehmenden Grundform Ittō-Baʿal, mit ihm (ist oder sei) Baʿal’ am nächsten; minder gut sind die meist als Varianten in den Hss. nebenhergehenden Formen Ἰθόβαλος, Εἰθώβαλος, Εἰθόβαλος oder gar Ἰουθόβαλος (Theoph. ad Autolycum III 22). Im armenischen Eusebios findet sich einmal Ethobalos, das zweitemal Itholbalos, wofür Karst mit Recht Ithôbalos einsetzt. Die assyrische Wiedergabe des phoinikischen Namens ist Tubaʿlu; sie zeigt ebenfalls den Vokal nach dem t, während der Schwund des anlautenden Vokals in der Lesung einer Hs. Jos. c. Αp. I 156 ἐπὶ θωβάλου (statt ἐπ’ Ἰθωβάλου) eine wohl nur zufällige Analogie hat.