348) Iulius Maximianus, Epistrateg der Heptanomia, Pap. Rain. 135 (Wessely Wien. Stud. XXIV 1902, 106; vgl. Karanis und Soknopaiu nesos, Denkschr. Akad. Wien XLVII 4, 66), 2. Jhdt. n. Chr. Er ist vielleicht identisch mit dem gleichnamigen Iuridicus (δικαιοδόδτης) von Ägypten. Dessen beide Namen sind angeführt Pap. Catt. verso col. II 2f. Pap. Arch. III 63 = Mitteis Chrest. nr. 88, bloß Maximianus Z. 10. 16. III 19. V 11. Auch P. Fay. 203 = P. Cairo, Preisigke I Z. 8 ist er nur als Maximianus ohne Amtstitel erwähnt. Beide Papyri sind undatiert, doch läßt sich die Amtszeit des I. dadurch bestimmen, daß von einem Brief die Rede ist (P. Catt. a. a. O. Z. 3–6. V 15f.), den er an Cerealis, den Strategen des herakleidischen Bezirkes im arsinoitischen Gau richtete; dieser ist aber als Ti. Claudius Cerealis bekannt und für die J. 138 und 139 bezeugt (Belege bei Martin P. Arch. VI 157); vgl. P. M. Meyer P. Arch. III 104. Martin ebd. VI 216. Ein [I]ul. Maximi[a]nus, trib(unus) mil(itum) CIL III 895 = Dessau II 3023 (Potaissa).
Nachträge und Berichtigungen
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348) Der Epistrateg Iulius Maximianus ist verschieden von dem Iuridicus (s. den folgenden). Denn er gehört, wie wir jetzt sehen, einer viel früheren Zeit an. In Pap. Soc. Ital. IV 281, 41f. 46 wird Iulius Maximianus als ἐπιστρά(τηγος) am 19. Juni 118 n. Chr. genannt, während der Pap. Rainer 135, der jetzt bei Wessely Catal. pap. Rain., ser. Gr. II 39 publiziert ist, eine nicht datierte Eingabe Ἰουλίωι Μαξιμιανῶι τ[ῶ]ι [κ]ρ[α]τίστῳ ἐπιστρατήγωι enthält.
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348) I. Maximianus, Epistratege der Heptanomia im J. 118 n. Chr. (K) S VII.
[Hans Gärtner. ]