8) Kallimachos, ein Arzt aus der Schule des Herophilos, zwischen 225 und 150 v. Chr. (Erot. 7, 18 nennt ihn zwischen Bakcheios und Philinos), Verfasser eines Hippokratischen Wörterbuches, Ἐρωτήματα ἰατρικά, und nach Plin. n. h. XXI 12 eines Werkes de coronis quae nocent capiti, in dem er den bei Gastmählern gebräuchlichen Blumenschmuck wegen seiner üblen Wirkung auf die Gehirnnerven tadelte. Außerdem führt ihn Plinius als Autor zu den Büchern 23–27 an. Vgl. Ruf. 202 D.–R. Gal. XVII A 826. Wellmann Herm. XXXV 382.