RE:Kos

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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zum Namen
Band XI,2 (1922) S. 1467
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Kos (der griechische Name auf Vasen mit einem Koppa geschrieben [‌Dümmler Berl. Phil. Woch. 1888, 17], Κῶς, Akzent: Etym. M. 741, 51. Joh. Gramm. 7, 30. Lobeck Paral. 87. Hom. Il. II 677 [Stadt]; Κόως Hom. Il. XIV 255. XV 28 [Stadt] u. a.; lat. Coos, Cous, Cos), Name einer Insel und zweier Städte. Der antike Name stammt wie die meisten übrigen Inselnamen des Aigaiischen Meeres wahrscheinlich aus kleinasiatischem Sprachgut, Fick Vorgriech. Ortsnamen 52 (hettitisch). G. Curtius (Grundz. d. griech. Etym.⁴ 157) hatte Κόως, Κῶς? κῶς (εἱρκτή = Gefängnis, Hesych.) zusammengebracht. Bloße Vermutung ist eine Beziehung des Namens K. zu dem auf den meisten kölschen Münzen sich findenden Münzbildchen des Taschenkrebses (bisher unerklärt).