RE:Kretisches Meer

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,2 (1922) S. 18231824
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Kretisches Meer [...] [1824] Kretisches Meer (τὸ Κρητικὸν Πέλαγος Thuc. IV 53. Aristot. münd. 3. Polyb. V 19. Strab. VII 323. X 485. Plut. Arat. 50. Ptolem. III 14, 1 Müll. 15, 1 Müll.; τὸ Κρητικόν Eustath. Dion, per 112; Κρητικὸς Πόρος Scymn. 550; Creticum mare Horat. carm. I 26, 2. Plin. n. h. Oros. I 2. Ampel. VII 4. Isid. or. XIV 4, 14. Tab. Peut.; Creticum Fretum (Πόρος) Senec. Hipp. 661; Creticus Sinus Solin. 714, 23, 14. 27, 2. Senec. quaest, n. III 29, 7). Die südliche Begrenzung ist jedenfalls die kretische Nordküste. Die Nordgrenze scheint unbestimmt gewesen zu sein. θΠολυ τὸ Κρητικὸν Πέλαγος*. Man wird wohl als Westgrenze die Insel Kythera und die Südküste von Thera als Nordgrenze annehmen müssen. An der Nordküste Kretas, von dem das Meer seinen Namen hat, schneiden tiefeindringende Buchten ein; die hauptsächlichsten: die jetzt Grambüsa [1824] genannte, die Bucht von Chaniä, die Suda-Bai, die Bucht von Chersönissos und vor allem die Porosbai (Mittelmeerhandb.² IV 269ff).