RE:Krison

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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von Himera, Olympiasieger (448, 444, 440 v. Chr.)
Band XI,2 (1922) S. 1893
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Krison von Himera (Κρίσσων bei Plut. de adul. et amic. 16; de tranqu. anim. 12. Euseb. Ι 203; Γρίσων oder Γρίσσων Aristophan. Byzant. bei Hesych. und Zonar. I 452. Herodian.) war ein weltberühmter Wettläufer (Plat. Protag. 335Ε. Dionys. Halik. X 61. XI 1). Er siegte in drei aufeinander folgenden Olympiaden (83–85 = 448, 444 und 440 v. Chr.) im Laufe (Diodor. XII 5. 23. 29. Paus. V 23, 4. Afric. bei Euseb. a. O. Die von Plut. a. O. berichtete Anekdote macht ihn zum Zeitgenossen Alexanders!). Während er sich zum Wettkampfe trainierte, pflegte er weder ein Weib noch einen Knaben zu berühren (Plat. leg. VIII 840A m. Schol. Clem. Alex. III 50). Nach Furtwänglers Vermutung (Meisterw. 286) ist uns sein Bild in dem ‚Alkibiades‘ der Sala della Biga des Vatikans erhalten; vgl. Hitzig-Blümner Paus. II 433.