Kybiosaktes, Spottname, den die Alexandriner dem Kaiser Vespasian wegen seiner übertriebenen Sparsamkeit gaben, Suet. Vesp. 19, 2; vgl. Dio exc. LXVI 8. Der Name wurde in Erinnerung an den falschen Seleukos gegeben, der durch seinen Betrug die Hand der Königin Berenike, der Tochter des Ptolemaios XIII. Auletes, erhalten hatte, aber nach kurzer Zeit auf ihren Befehl ermordet wurde und der auch so genannt [2299] worden oder wirklich von Haus aus ein κυβιοσάκτης (Pokelfischhändler) gewesen war, Strab. XVII 1, 11, 796; vgl. Dio XXXIX 57, 1.