RE:Kyknos 5

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Sohn des Apollon und der Thyria
Band XI,2 (1922) S. 2442
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5) Ant. Lib. 12 (ἱστορεῖ Νίκανδρος ἑτεροιουμένων γ΄ ἢ καὶ Ἀρεὺς ὁ Λάκων ἐν ᾄσματι Κύκνῳ): K., der schöne Sohn des Apollon und der Thyria, der Tochter des Amphinomos, wohnt zwischen Kalydon und Pleuron. Er will von Liebe nichts wissen, und von zahlreichen Liebhabern harret nur Phylios aus. Dem stellt K. drei übermenschliche Aufgaben, die dieser löst. Nach Herakles’ Willen vernachlässigt (der Text ist nicht heil) er darauf den Knaben, welcher aus Wut sich in die konopische See stürzt, von seiner Mutter gefolgt. Apollon verwandelt sie beide in ὄρνιθες, ⟨κύκνοι hat Oder treffend aus dem folgenden zugesetzt⟩. Ähnlich Ovid. met. VII 371–381. die Mutter heißt Hyrie. Die Geschichte ist sicher von einem alexandrinischen Dichter erfunden.

[Adler. ]