RE:Kyllandos

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Städtchen in Südkarien
Band XI,2 (1922) S. 2453
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Kyllandos (Κύλλανδος, ἡ [in codd. auch Κύλανδος], Inschriften IG I 226ff. Paton Class. Rev. III 333 = Arch.-epigr. Mitt. XVI 103 Zeile 10. Hecat. FHG I S. 16 frg. 233 Schumacher Rh. Mus. XLII 635ff.), Städtchen in Südkarien. Zum Namen vgl. Cyllanicus Tractus Plin. n. h. IV 147 in Pisidien, s. den Art. Κυλλανδία.

Die Stätte liegt nach Paton westlich von Ula in einem Becken, nach Philippson Peterm. Mitt., Erg.-Heft 183, 62. 65) an der Straße Alabanda, Lagina, Stratonikeia, Pisye, dem wichtigsten Verkehrsweg in Südkarien im Altertum, der sich nach Idyma (heute Dschóva) an die Südküste und nach Lykien fortsetzte. H. Kiepert FOA IX 5, 68. R. Kiepert FOA VIII Text 8b. Dort wird C. Müllers Vermutung (zu Ptolem. geogr. V 3, 2) Κάλινδα (Κάλυνδα) zurückgewiesen. K. gehörte zum Delisch Attischen Seebund (Köhler Urkunden 188f.).