Labycas nach Friedrichs ausführlichem Nachweise (Rh. Mus. LXVIII 275f) unrichtige Lesart bei Martial. VII 87, 9. ‚Als einhellig überliefert ist Labyrtas anzusehen. Da aber dieser Name sonst unbekannt ist, wohl aber Βαβύρτας (Polyb. IV 4), ein ‚redender‘ Name, der einen morio bedeutet (ein solcher paßt am ehesten zu den im vorhergehenden genannten monstra; vgl. Plin. ep. IX 17, 3. Sen. ep. 50, 2. Quintil. decl. 298), so ist Babyrtae zu lesen: ein verwachsener verkrüppelter Mensch mit bildhübschem Gesicht Cupidinci .. ora) ist sehr wohl denkbar.‘ — Mit Rücksicht darauf, daß die übrigen in dem Gedichte genannten Personen — doch wohl durchwegs — historische Personen sind, ist dies auch von dem Träger dieses Namens anzunehmen (und der Zweifel Gilberts Index nominum unbegründet); wir haben es also mit einem Liebling des Dichters zu tun.