Lachanius, Vater des Dichters Claudius Rutilius Namatianus, gestorben vor 416. Er war Consularis sexfascalis Tusciae et Umbriae, Comes sacrarum largitionum, Quaestor sacri palatii, endlich Praefect, ob Stadtpraefect oder Reichspraefect, ist nicht gesagt (Rut. Nam. de red. I 575–596). Diese Ämter müssen nach der Zeit seines Sohnes in die zweite Hälfte des 4. Jhdts. oder in den ersten Anfang des 5. fallen, sind aber sonst nicht
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nachweisbar. Denn den Stadtpraefecten Claudius, der im J. 390 beglaubigt ist (Cod. Theod. VI 26, 8. XV 13), mit L. zu identifizieren, ist schon deshalb nicht möglich, weil jener Constantinopel verwaltet hat, während die Familie des Namatianüs im Westreich zu Hause war und dort jedenfalls auch ihre Ämter bekleidet hat.