Lambdia
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Lambdia war der alte Name des französisch-algerischen Städtchens Médéa (100 km südlich von Algier), nach dem Ausweis der in ihrer 40 Nähe (IS km) von den Lambdienses dem Septimius Severus gesetzten Wege-Inschrift CIL VIII 22567[1] (der moderne Name direkt aus dem alten entstanden, vgl. G s e 11 im Text zum Atlas arch. de l’Algérie 14, 48). Dieselbe Stadt erscheint bei Ptolem. IV 2, 27 p. 608 Müll, unter dem Namen Ἀαβδία (eine Anzahl Handschriften Aav-bia) möglicherweise dieselbe kurz vorher IV 2, 26 p. 607 irrtümlich noch einmal als Λάμώα). - Einen ähnlichen Namen hatte eine Stadt im 50 proconsularischen Afrika, von der ein Bischof als Labdensis im J. 411 (Coll. Carth. 198, bei Migne L. XI 1335) und als Lapdensis im J. 484 (Not. episc. 18. in Halms Vict. Vit. 63) und im J. 525 (Mansi Act. concil. VIII 678) erwähnt wird; wieder einem anderen Ort gehört der Lapidiensis (Not. episc. Maur. Caes. 61) an. Ein Bischof von ihr scheint als Lambiensis in der sog. Collatio vom J. 4111 201, (Migne L. XI 1337) und ein anderer in der Notitia episcopor. 60 vom J. 484 (Maur. Caes. nr. 46, in Halms Vict. Vit. 67: Ambiensis-, verschieden Lapidiensis daselbst nr. 61) erwähnt zu werden.