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3) ΛαΜκειὰ ἡ ἐν Φοινίκη. Eine Anzahl von 30 Münzen weist neben den griechischen Sigeln ΛΑ. ΦΟ. in phoinikischer Schrift die Legende ;52 ®N SD’Îiïit d. h. J ἡ ἐν Φοινίκη, auf (Head HN³ 790. Hill Catal. of .. Phoenicia p. L n. 7. Cooke North-Semitic Inscr. 46. 3. 349f.). In einer phönikischen Inschrift von Umm el-'Amüd CAwämid) wird der Distrikt L. (:r -!S'i GIS I 7, 3 vom J. 132 v. Chr.) erwähnt, woraus Renan (Mission de Phén. 710ff. 744;CIS I 29–32) folgerte. Λ sie der alte Name dieses Fundortes gewesen Der Text der Inschrift verlangt dies aber durchaus nicht; vielmehr scheint Umm el-'amüd nach einer anderen Inschrift Hammön geheißen zu haben (G. Hoff mann Abh. Gott. Ges. Wiss. 1889, 22. 1). Rouvier suchte in einer Reihe von Aufsätzen die alte Annahme Eckhels zu erweisen, daß jene Münzen auf Berytos zu beziehen sind, das
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zeitweise den Beinamen A. geführt habe. Andere haben sie dem syrischen .4. am Meere (G. H o f f -mann a. O. R. Kiepert FOA V Text p. 2a) oder der Stadt am Libanos (Babelon Rois de Syrie 84 nr. 660–664) zugewiesen. Die erstere wird allerdings vereinzelt auch L. in Phoinikien genannt, so von Appian (Syr. c. 57), Eustathios (ad Dion. Per. 915 nach Philon von Byblos, doch führt Steph. Byz. dasselbe unter A. πόλις τῆς Συρίας anl) und Theophanes (401, 29 de Boor, 1 wo jedoch τῆς παράλιον Φοινίκης nur Übersetzung von arab. as-Sähil sein kann). Aber bei den meisten Autoren und in allen offiziellen Urkunden heißt sie stets L. in Syrien. Auch die Ähnlichkeit der Münzbilder dieser Stadt mit denen des phoinikischen L. kann bei der Häufigkeit des Poseidontypos nichts beweisen (Pietschmann Gesch. d. Phon. 74f. m. Abb.). L. am Libanos gehörte zwar seit 194 n. Chr. zu der römischen Provinz Foenice (G. A. Harrer Stu- ί dies in the hist. of ... Syria 85); aber in älterer Zeit war der Gebrauch dieses Namens für das Gebiet östlich vom Libanos völlig unbekannt. Außerdem geht, wie Roussel (Bull. hell. 1911, 483–440) zeigt, aus mehreren Inschriften mit Gewißheit hervor, daß unser L. am Meere lag und mit Berytos identisch war. Eine von ihnen ist von den ἐν Λα[οδικείαι] τὴι ἐν Φοινίκηι ἐγδοχεΊς καὶ ναύκληροι] gewidmet; eine andere (vom J. 122/1 v. Chr.) lautet ὁ δῆμος ὁ ΛαοδιΑ κεῶν τῶν ἐν Φοινίκη τῆς ἴερας καὶ ἀσύλου.. ., und auf demselben Stein steht rechts daneben τὸ κοινὸν Βηρυτίων τῶν ἐν Δήλωι ἔμπορων καὶ ναύκληρων καὶ ἐγδοχέων (Bull. hell. XXXI 444Î.). Dieses κοινόν wurde in Delos wohl erst unter athenischer Herrschaft geduldet; die Inschrift widerlegt zugleich Strabons Angabe (XVI 756), Berytos sei nach der Zerstörung durch Tryphon erst in der Römerzeit wieder aufgebaut worden (Roussel a. O.). Der offizielle Name L. war für die Stadt etwa von 187 bis 166 und vereinzelt noch bis zum Ende des 2. Jhdts. in Gebrauch: die Umnennung kann nicht vor der Schlacht am Paneion erfolgt sein (Roussel 438). Rouvier sucht (Rev. Numism. 1896. 390. C.-R. Acad. inscr, 1896. 209) die Stadt ,L. in Kanaan' oder Altherytos in der Gegend des nähr el-Gha-dir. etwa 6 km südlich vom heutigen Bairüt.