Lechi (Richt. 15, 9 לְהִי; i. Pausa לֶ’חִי; LXX B Λευει; LXX A Λευι, vollständiger Richt. 15, 17 רָמַת לְהִי [LXX ἀναίρεσις σιαγόνος, vgl. Joseph. ant. Iud. V 297ff.] ,Kinnbackenhöhe‘), ein Name wie der bekannte Onugnathos, Vorgebirge in der südlichsten Peloponnes. Hier spielt die Simsonsage. Der Ort ist zu suchen im westlichen Juda, nahe der Philistergrenze. Nach Schick ZDPV X 152ff. entspricht ihm das heutige Chiobet eṣ-ṣijjâg (aus dem griech. σιαγών), doch vgl. dagegen Buhl Geographie des alten Palästina 1896, 90f. Der gleiche Ort ist auch II. Sam. 23, 11 gemeint, wo לַחַיָּה nach LXX Luc. in לֶחְיָה zu verbessern ist. Über andere Gleichsetzungen s. Gesenius-Buhl Hebr. und aram. Handwörterb.17 1921, 383.
Nachträge und Berichtigungen
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Lechi
Palaestin. Örtlichkeit. S V (546,1 lies: ›S. 1056 zum Art.‹).
[Hans Gärtner. ]