Leibethrides
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Leibethrides (Λειβηθρίόες Strab. IX 410; Λειβηῦριάδες Strab. X 471; Λιβήθριαι Paus. IX 34, 4), Beiname von Nymphen, denen an dem quellenreichen leibethrischen Gebirge im nord-westlichen Teile des Helikon unweit von Koroneia eine Grotte geweiht und Bildsäulen aufgestellt waren. Strab. und Paus. a. a. O. Verg. Ecel« 7, 21. 60 Sie galten als identisch mit den Musen, die ja auch sonst ursprünglich als Nymphen verehrt wurden. Schot Lyk. 275 (118, 31 Scheer); vgl. Gruppe Griech. Myth. 829, 3. Preller-Robert Griech. Myth. I 4851. Die Angabe StrabonsX 471, der Kult sei von eingewanderten Thrakern dorthin verpflanzt worden, beruht wohl auf der Gleichheit der Ortsnamen mit dem thra-kischen Leibethra; s. Hitzig-Blümncr zu
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[1859]
Paus. a. a. O.; vgl. Höfer Myth. Lex. II 1983, 40ff.